13.07.2019 Es geht nach Bali (Tag 104)

Da wir heute morgen wieder nach Bali fliegen, klingelt der Wecker schon um 6:15 Uhr. Glücklicherweise ist das Frühstück hier im Hotel inklusive. Gegen kurz nach sieben geht es dann zum Flughafen. Da wir bereits zwei Tage vorher eingecheckt haben, müssen wir lediglich die Rucksäcke abgeben. Es geht durch die Sicherheitskontrolle und das Boarding beginnt pünktlich. Wir sind schon fast auf den Weg zur Startbahn als vom Piloten die Durchsage kommt, dass wir ein technisches Problem mit der Klimaanlage haben und noch einmal zum Gate zurück müssen. Zum Glück geht es etwa 15 Minuten später los Richtung Kuala Lumpur. Die Flugzeit dauert nur eine knappe Stunde und mit wenigen Minuten Verspätung landen wir. Die nächsten etwas über drei Stunden arbeiten wir am Notebook. Pünktlich beginnt das Boarding für den Flug nach Bali. Tür zu und auf geht’s.

Kuala Lumpur Flughafen

Der erste Teil des ca. zweieinhalbstündigen Fluges ist recht ruhig, dann fängt es trotz wolkenfreiem Wetter wieder ziemlich an zu ruckeln und bei uns kommen wieder Erinnerungen an den Anflug in Kathmandu hoch, wo wir leider drei Mal ziemlich abgesackt sind und seitdem bei Turbulenzen nicht mehr so entspannt sind wie vorher.

Im weiteren Flugverlauf wackelt es mal mehr mal weniger und wir sind beide froh, als der Anflug auf Denpasar beginnt. Etwas früher als geplant landen wir auf Bali und dann heißt es willkommen zurück in Denpasar.

Bali Flughafen Indinesien

Wir kommen problemlos durch den Zoll und müssen auch nicht allzu lange auf die Rucksäcke warten. Vor dem Flughafen bestellen wir uns ein Grab und fahren zum Hotel (Pondok Denayu Homestay, Kuta, Denpasar). Wir checken ein und gehen anschließen beim Restaurant, bei dem wir bereits vor einem Monat beim letzten kurzen Bali Aufenthalt waren Essen. Danach kaufen wir noch ein paar Kleinigkeiten ein und machen uns auf den Weg zurück zum Hotel, da wir am nächsten Tag früher los möchten um die Insel zu erkunden.

14.07.2019 Mit dem Roller durch Bali (Tag 105)

Für die kommenden zwei Tage haben wir uns in unserem Hotel für einen Roller gemietet. Um möglichst viel vom Tag zu haben stellen wir uns den Wecker für sieben Uhr. Wir frühstücken, packen die letzten Sachen für den Tag ein und dann geht es mit dem Roller auch schon los. Wir freuen uns, dass die Sonne scheint und für heute tolles Wetter angesagt ist. Zu Anfang geht es nach Norden Richtung Ubud. Da Wochenende ist, ist auf den Straßen ganz gut was los. Durch die lange Zeit die wir nun bereits den Linksverkehr kennen, fährt Adriano unter den Einheimischen bereits wie ein alter Hase.

Für die Strecke von Kuta nach Ubud benötigen wir etwa anderthalb Stunden. Unser erstes Ziel für heute sind die bekannten grünen Reisterrassen von Ubud. Wir schauen, dass wir erst einmal nicht direkt zu dem Touristenparkplatz und den Schaukeln sondern über eine Nebenstraße auf die andere Seite der Terrassen kommen. Dort angekommen, sind wir im Grunde alleine und laufen ein wenig über die kleinen Wege der Reisfelder. Zwei Männer die gerade Pause von der Arbeit auf dem Reisfeld machen begrüßen uns freundlich.

Tegalalang Ubud Reisterrassen Bali Indonesien
Tegalalang Ubud Reisterrassen Bali Indonesien

Wir erreichen ein Kaffee, welches am Rand von einigen Reisefeldern liegt, kommen von dort aber nicht wirklich dahin weiter wo wir hin wollen und entscheiden zum Roller zurück zu laufen. Wir fahren weniger Kilometer weiter und finden einen Weg der runter zu den Terrassen führt. Nach etwa einer Viertelstunde Fußweg kommen wir an und haben einen ersten tollen Blick.

Tegalalang Ubud Reisterrassen Bali Indonesien
Tegalalang Ubud Reisterrassen Bali Indonesien

Wir machen ein paar Bilder und laufen anschließend auf die andere Seite des Tals, da wir schon ein wenig neugierig sind wie die Sicht von den Schaukeln sind und ob die Preise wirklich so teuer sind wie es heißt. Obwohl heute Sonntag ist, ist es zum Glück nicht ganz so voll wie befürchtet. Nachdem wir uns die Sicht von den Schaukeln angesehen und von der anderen Seite des Tals ein paar Bilder gemacht haben, lassen wir Garry fliegen. Von oben sieht es noch einmal viel cooler aus als von der Seite.

Tegalalang Ubud Reisterrassen Bali Indonesien
Tegalalang Ubud Reisterrassen Bali Indonesien
Tegalalang Ubud Reisterrassen Bali Indonesien

Wir machen uns auf den Weg zurück zum Roller und fahren von dort aus weiter zum nicht weit entfernten Tirta Empul Tempel, was übersetzt so viel wie „heiliger Frühling“ heißt. Bei diesem Tempel handelt es sich um einen heiligen hinduistischen Wassertempel der im Jahre 962 erbaut worden ist und unter dem eine Quelle liegt. In dem Tempel befinden sich verschiedene Bereiche und unter Anderem zwei Becken, in denen sich die Menschen im heiligen Wasser waschen. Dies dient für die Hinduisten als rituelle Reinigung. Uns fällt auf, dass in dem einen Becken eine handvoll Einheimesche sind und in dem zweiten eine große Anzahl von Touristen im Wasser sogar Schlange steht. Wie viele sich wohl wirklich mit dem was sie da machen beschäftigt haben !?

Tirta Empul  Tempel Bali Indonesien
Tirta Empul  Tempel Bali Indonesien
Tirta Empul  Tempel Bali Indonesien

Hinter den Becken befinden sich einige weitere kleinere Gebäude und Gebetsbereiche zu denen die Touristen allerdings keinen Zutritt haben. Die beherrschende Farbe in diesem Bereich ist die goldene und wir sehen immer wieder Menschen die für ihre Gebete Opfergaben (kleine geflochtene Körbchen meist mit Blumen darin) mitbringen.

Tirta Empul  Tempel Bali Indonesien
Tirta Empul  Tempel Bali Indonesien

Vom Tita Empul Tempel fahren wir weiter zum Tukad Cepung Wasserfall. Das Besondere an diesem Wasserfall ist, dass er in eine Höhle hinein fällt. Man läuft zuerst durch ein Waldstück, dann über Treppenstufen in die Höhle hinab und durchs Wasser auf den Wasserfall zu. Es ist unser erster Wasserfall dieser Art, aber irgendwie haben wir davon etwas mehr erwartet. Da es uns hier nicht wirklich umgehauen hat, entscheiden wir zu einem weiteren Wasserfall zu fahren. Nach einer guten Dreiviertelstunde mit dem Roller erreichen wir den Kanto Lampo Wasserfall. Auch hier steigen wir zuerst ein paar Treppenstufen hinab bis man zu einem Punkt kommt, von dem man auf jeden Fall nur in Badesachen weiter gehen sollte, da man über Stufen geht über die Wasser läuft und der Weg letztendlich im Wasser unterhalb des Wasserfalls endet. Es ist zwar mittlerweile bereits fast 17 Uhr, es fängt langsam an zu dämmern und es wird etwas kühler. Adriano möchte sich die Sicht aber nicht entgehen lassen und zieht sich kurzerhand seine Badehose an und steigt zum Wasser hinab.

Kanto Lampo Wasserfall Bali Indonesien
Kanto Lampo Wasserfall Bali Indonesien.JPG

Wir hatten erst überlegt noch weiter Richtung Osten zu fahren und dort zu schlafen, um uns am nächsten Tag dort noch zwei weitere Tempel anzusehen. Auf Grund der Entfernung und weil wir am nächsten Tag nicht in zeitlichen Stress kommen wollen, entscheiden wir uns doch dazu zurück nach Denpasar zu fahren. In der Zwischenzeit ist es bereits dunkel geworden und wir sind gespannt, ob es auch weiterhin so gut mit dem Straßenverkehr klappt. Problemlos kommen wir nach etwa anderthalb Stunden wieder bei unserem Hotel an. Wir fahren mit dem Roller noch eine Kleinigkeit essen und machen uns anschließend fertig, damit es heute nicht zu spät wird und wir am nächsten Tag wieder frühzeitig aufbrechen können. 

15.07.2019 Bukit Habinsel Bali (Tag 106)

Heute fahren wir noch einmal mit dem Roller durch Bali. Nachdem wir gefrühstückt und uns fertig gemacht haben schwingen wir uns auf den Roller und fahren Richtung Süden. Unser erster Stopp ist ein Geisterflugzeug, welches einfach so neben einer großen Straße steht. Keiner weiß genau, wie es dort hin gekommen ist und wer der aktuelle Besitzer ist. Wir machen ein paar Fotos und fahren anschließend weiter zur Garuda Wisnu Kencana Figur.

Geisterflugzeug Bali Indonesien

Die Figur ist eine 121 Meter hohe Statue, welche die Gottheit Wisnu und den Vogel Garuda darstellt. Garuda, welche in Form eines Vogels dargestellt ist, ist ein nationales Wahrzeichen und auch im Wappen von Indonesien zu finden. Er soll Kampfgeist, Geschwindigkeit und Kraft symbolisieren. Dem Glauben der Indonesier nach, ist Wisnu der Bewahrer und Beschützer des Universums. Wir haben die große Figur schon bei unserem ersten Anflug auf Bali entdeckt und möchten uns diese nun mal aus der Nähe anschauen. Dort angekommen sind wir etwas überrascht, dass die Statue in einem riesen großen Kulturpark steht. Da uns der Eintritt (dafür, dass wir eigentlich nur ein Foto von der Figur machen möchten) mit knapp 8 Euro pro Person zu teuer ist, laufen wir die Straße bis zum Ende entlang und entdecken einen kleinen Berg, von dem aus wir eine tolle Sicht auf die Figur haben. Wir machen ein paar Fotos und genießen die Aussicht Richtung Figur und in die andere Richtung auf Denpasar.

Garuda Wisnu Kencana Bali Indinesien
Garuda Wisnu Kencana Bali Indinesien
Garuda Wisnu Kencana Bali Indinesien

Nach einer Weile laufen wir zurück zum Roller und fahren weiter. Wir düsen durch die kleinen Gassen und Seitenwege und haben richtig Spaß. Nach ca. 15 Minuten kommen wir an unserem nächsten Stopp an. Auf Bali gibt es nicht nur ein Geisterflugzeug, sondern vier Stück. Eins haben wir bereits am Morgen gesehen und vor dem Zweiten einer Boeing 737-200 stehen wir nun grade. Sie ist einfach so auf einem großen Feld abgestellt. Es heißt, dass der Besitzer ein Australier ist, dem die Genehmigungen zum Umbau in ein Restaurant fehlen. Wir entdecken noch ein Plakat und sehen auf der Facebookseite, dass das Flugzeug, bzw. der Platz davor mittlerweile für Veranstaltungen genutzt und das Flugzeug als Dekoration dient.

Geisterflugzeug Bali Indonesien
Geisterflugzeug Bali Indonesien

Wir stärken uns mit einem kleinen Snack und fahren anschließend weiter zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man einen tollen Blick über den Nyang Nyang Strand hat. Wir sind dort ganz alleine und genießen den Ausblick und das Rauschen des Meeres.

Nyang Nyang Beach Bali

Anschließend fahren wir zu einem weiteren Aussichtspunkt auf den Nyang Nyang Strand. Die Sicht dort ist zwar nicht so schön wie beim ersten Punkt, dafür haben wir dort aus Zufall ein kleines Restaurant mit direktem Meerblick entdeckt. Da wir beide eh Hunger haben, entscheiden wir spontan dort etwas zu bestellen. Das Essen ist super lecker und wir genießen den tollen Ausblick.

Nyang Nyang Strand

Nachdem wir uns gestärkt haben gehen wir zurück zum Roller und fahren zum Uluwatu Tempel. Wieder führt uns der Weg durch kleine Straßen und einheimische Dörfer. Am Uluwatu Tempel angekommen, kaufen wir uns die Eintrittskarten (50000 IDR, ca. 3,20€ p.P.) und verstauen unsere Brillen und losen Sachen im Rucksack, da es hier wohl diebische Affen geben soll. Wir laufen durch den Eingang und den Weg hinunter zur Klippe. Der Tempel ist direkt am Hang einer 70 Meter hohen Steilklippe gebaut.

Uluwatu Tempel Bali Indonesien
Uluwatu Tempel Bali Indonesien

Er wurde im 11. Jahrhundert errichtet und soll die Einwohner vor bösen Geistern und Dämonen schützen. Wir laufen durch den parkähnlich aufgebauten Tempelkomplex und machen ein paar schöne Bilder. Der Blaue Himmel, die schroffen Felsen und das tosende Meer mit den hohen Wellen sind ein toller Anblick. Wir laufen auch an den dort lebenden Affen vorbei. Diese werden aber grade von Parkmitarbeitern gefüttert und scheinen sich nicht sonderlich für uns zu interessieren.

Uluwatu Tempel Bali Indonesien
Uluwatu Tempel Bali Indonesien

Nach ca. einer Stunde laufen wir zurück zum Roller und fahren anschließend zum Uluwatu Strand. Das Besondere an diesem Strand ist, dass er zwischen und zum Teil auch in Höhlen gelegen ist. Für Surfer soll dieser Strand ein Paradies sein. Wir müssen über eine ziemlich ruckelige Schotterstraße zum Parkplatz des Strandes fahren und von dort aus über mehrere Treppen bis zum Sand laufen. Schon hier kommen uns etliche Menschen mit Surfbrettern entgegen. Am Strand angekommen sind wir von Anblick begeistert. Der Sand zwischen den Höhlen, welche gleichzeitig auch Schatten spenden sieht richtig cool aus. Wir laufen den Strand etwas auf und ab und beobachten die Surfer beim Wellenreiten.

Uluwatu Strand Bali
Uluwatu Strand Bali Indonesien

Wir überlegen kurz, wo wir als nächstes hinfahren müssen und finden bei Maps.me einen Aussichtspunkt, von dem aus man einen guten Blick über mehrere Buchten hat. Anschließend laufen wir zurück zum Roller und fahren zum nächsten Aussichtspunkt. Wir genießen dort noch einmal die Ruhe und die tolle Sicht und machen und danach auf den Weg zum bekannten Jimbaran Beach. Hier gibt es viele Luxushotel und Restaurants direkt am Strand und wir laufen etwas am Strand entlang.

Uluwatu Strand Bali
Jimbaran Beach Bali

Da es aber nirgends ein schattiges Plätzchen gibt und aufgrund der Ebbe auch keine gute Möglichkeit zum Schwimmen besteht, machen wir uns nach knapp einer halben Stunde mit dem Roller auf den Weg zu einem kleinen Restaurant direkt am Strand, um den Tag dort gemütlich ausklingen zu lassen. Im Warung Cantina angekommen, machen wir es uns in einem der Sitzsäcke gemütlich, bestellen uns etwas zu Essen und zu Trinken und schauen uns den Sonnenuntergang an.

Warung Cantina Sanur

Wir stoßen mit einer Cola auf den schönen Tag an, genießen unser Essen und fahren zurück zum Hotel. Da Adriano so viel Spaß am Rollerfahren hat, drehen wir noch eine kleine Extrarunde ehe wir den Roller an unserer Unterkunft abgeben. Am Abend packen wir unsere Sachen, da wir am nächsten Tag in eine andere Unterkunft ziehen und arbeiten noch etwas am Laptop.

16.07.-23.07.2019 Entspannnung am Strand auf Bali (Tag 107-114)

Die kommenden neun Tage wollen wir uns ein wenig erholen und die Seele am Strand baumeln lassen. Am letzten Tag im Hotel in Kuta werden wir am Morgen gegen halb neun am auf einmal durch ein Rütteln geweckt. Carina schreckt auf und schaut sich um. Adriano ist noch um Halbschlaf und bekommt gar nicht richtig mit was gerade passiert. Kurz danach begreifen wir, dass wir hier gerade unser erstes Erdbeben miterleben. Glücklicherweise kommt es uns nicht ganz so stark vor und dauert nur um die zwanzig Sekunden. Ein etwas mulmiges Gefühl haben wir danach schon, aber es gehört hier in Indonesien auf Grund des Feuerrings und den etlichen Vulkanen die es hier gibt zum normalen Leben. Vorsichtshalber erkundigen wir uns im Internet, ob etwas schlimmes passiert ist und ob eventuell eine Tsunamiwarnung besteht. Dort erfahren wir, dass das Beben zwar eine Stärke von 5,7 hatte, jedoch weder große Schäden entstanden, noch eine Tsunamigefahr besteht.

Wir frühstücken und packen unsere letzten Sachen ein, da es heute von Kuta auf die östliche Seite nach Sanur geht. Wir checken aus und bestellen uns ein Grab, welches uns zur Küste bringt. Nach einer guten Dreiviertelstunde durch den Berufsverkehr erreichen wir uns Hotel für die kommenden Tage (Suwardika Homestay Sanur, Bali) in einer ruhigen Wohnstraße knapp fünfzehn Minuten Fußweg vom Strand entfernt. Wir checken ein und laufen zum Strand. Den restlichen Tag verbringen verbringen wir mit relaxen und Spaziergehen am Strand und den kleinen Straßen.

Beach, Strand Sanur
Sanur Strand Palme

Bis auf einen zweitägigen Ausflug zu Balis Nachbarinsel Nusa Penida (schaut euch dazu gerne unseren Nusa Penida Blog an) verbringen wir die kommenden Tagen bis zum Abflug nach Neuseeland am Strand. Hin und wieder beschäftigen wir uns mit der Planung für unseren Aufenthalt in Neuseeland und Australien.

24.07./25.07.2019 Tschüss Asien (115+116)

Am heutigen Abend geht es von Bali in unser nächstes Land. Wir fliegen aber nicht wie die letzten Male in ein anderes Land in Asien, sondern es geht gefühlt auf die andere Seite der Weltkugel nach Neuseeland 🙂

Wir stehen auf und frühstücken ein letztes Mal auf der Dachterrasse unserer Unterkunft. Da unser Flug am Abend erst um 23:30 Uhr geht, haben wir das Glück den ganzen Tag noch am Strand verbringen zu können. Schnell noch die Badesachen angezogen, geht es nach dem auschecken auch direkt zum Strand. Auf dem Weg dahin stellen wir fest, dass das eine oder andere Restaurant und Geschäft geschlossen ist, denken uns aber erst mal nicht dabei. Am Strand angekommen genießen wir ein letztes mal den Strand und das schöne warme Wetter bevor es in Neuseeland um einiges kälter wird. Adriano geht auch noch ein letztes Mal schwimmen. Der Nachmittag geht recht schnell vorbei und wir machen uns Gedanken, wo wir heute zum Abschied essen gehen möchten. So ganz lässt und das mit den geschlossenen Restaurants und Geschäften nicht in Ruhe und so versuchen wir im Internet heraus zu finden, ob es sich vielleicht um einen Feiertag handelt. Bei unserem Spaziergang am Strand finden wir dann ein Schild an einem Restaurant, auf dem steht das dieses aufgrund des Galungan Zeremonie (wichtiges hinduistisches Fest) für ein paar Tage geschlossen ist.

Die Sonne geht langsam unter und wir machen uns auf den Weg zurück zur Straße und sehen, dass noch mehr Geschäfte geschlossen sind alls ursprünglich befürchtet. Zum Glück finden wir aber ein kleines Caffé und anschließend ein günstiges Restaurant zum Abendessen.

Kaffee, Bali, Sanur

Wir kaufen uns noch eine Kleinigkeit zu knabbern für unseren Zwischenstopp und ein Abschlussbierchen für den Flughafen, da wir Asien ja nun komplett verlassen. Wir gehen in unserer Unterkunft duschen und fahren anschließend mit dem Grab zum Flughafen. Wir trinken stoßen mit dem Bier auf die fantastische Zeit in Asien an und gehen anschließend durch die Sicherheitskontrolle zum Gate.

Eine knappe halbe Stunde verspätet fliegen wir um kurz vor Mitternacht nach Brisbane ab. Dadurch, dass wir beide immer wieder leicht einschlafen, gehen die etwas über fünf Stunden Flugzeit einigermaßen schnell vorbei. Am frühen Morgen kurz nach Sonnenaufgang landen wir in Brisbane. Voll cool, dass wir nun zum ersten mal australischen Boden berühren. Ein paar Stunden später geht es auch schon weiter. Auch die kommenden drei Stunden auf dem Flug nach Auckland gehen gut um. Gegen 15 Uhr neuseeländische Zeit landen wir in Auckland und grinsen uns beide minutenlang an, da wir es gar nicht glauben können, dass wir nun wirklich in Neuseeland sind. Nun sind wir gespannt, ob alles mit dem etwas strengen neuseeländischem Zoll klappt und es keine Probleme mit unseren Trekkingschuhen und den Medikamenten, die wir für unser Reisejahr dabei haben gibt. Wir sind überrascht, wie freundlich alle sind und brauchen für die Einreise, unsere Rucksäcke holen und das Vorführen der Schuhe und unser angemeldeten Sachen keine Stunde.

Wir holen uns am Ausgang eine neuseeländische SIM-Karte und werden kurz danach von der Firma bei der wir den Camper für viereinhalb Wochen gemietet haben abgeholt. Eine halbe Stunde später stehen wir bereits in unserem neuen Zuhause für die nächsten Wochen und finden das tierisch cool. Bei der ersten Probefahrt die leider im Dunkeln stattfinden muss, da die Sonne bereits gegen halb sechs untergeht kaufen wir noch etwas Proviant für die kommenden Tage fürs Frühstück und Abendessen ein. Unsere Camper Firma hat uns erlaubt, die erste Nacht auf dem Firmengelände zu stehen damit wir uns nicht noch einen Campingplatz suchen müssen. Da wir ziemlich kaputt von dem Nachtflug und der langen Reise sind passiert nach dem Essen nicht mehr viel. Schnell noch den Camper zum schlafen umgebaut geht es früh ins Bett.

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