14.03.2019 Auf zu den Pandas (Tag 14)

Heute geht es mit dem Zug von Luoyang nach Chengdu. Nach dem Frühstück packen wir die letzten Sachen in unsere Rucksäcke und machen uns gegen 7.30 Uhr mit dem Bus auf den Weg zum Bahnhof. Dort angekommen geht es recht schnell durch die Fahrkarten- und Sicherheitskontrolle zu unserem Wartebereich. Pünktlich um 9 Uhr fährt unser Zug ab. Vor uns liegen knapp sechs Stunden Zugfahrt nach Chengdu. Kurz nachdem wir aus dem Bahnhof gefahren sind starten wir unser Notebook und schreiben an unserem Blog weiter. Dadurch vergeht die Zeit zum Glück wie im Fluge.

Wir kommen am Nachmittag pünktlich in Chengdu an und kaufen uns noch kurz die Tickets für unseren Zug in wenigen Tagen nach Yichang. Vom Bahnhof geht es dann mit der U-Bahn zu unserem sehr zentral gelegenen Hostel in die Stadt (Xishu Garden Inn, Chengdu). Wir checken ein und freuen uns tierisch, als wir auf unser richtig schönes und großes Zimmer kommen. So ein schönes Zimmer hatten wir seitdem wir unterwegs sind noch nicht gehabt!

Kurz danach machen wir uns auf den Weg, um noch ein bisschen durch die umliegenden Straßen zu laufen und noch etwas zum frühstücken und Proviant für den nächsten Tag einzukaufen. Dieses mal kaufen wir uns für das Frühstück Haferflocken und bei einem Obst- und Gemüsestand ein paar Äpfel und Bananen um mal etwas Abwechslung zum Marmeladentoast zu bekommen. Wir kommen wieder in unserem Hostel an und lesen, dass es hier eine Dachterrasse im sechsten Stock geben soll. 🙂

Das müssen wir uns auf jeden Fall gleich mal ansehen denken wir uns. Oben angekommen finden wir eine richtig schöne und mit verschiedenen Pflanzen dekorierte Terrasse wo auch noch ein Billardtisch steht. Wir bestellen uns ein Bier, setzen uns ganz gemütlich hin und schauen ein wenig über die Stadt. Das haben wir uns jetzt richtig verdient denken wir uns. Mit ein paar Runden Billard lassen wir den Abend entspannt ausklingen.

15.04.2019 It´s pandatime 🙂 (Tag 15)

Heute am 14 Tag unserer Reise geht es zu einem weiteren Highlight, auf das wir uns sehr gefreut haben. Heute geht es zu den niedlichen und gleichzeitig schusseligen Pandas.

Wir frühstücken und packen unseren Rücksack für den Tag. Mit der U-Bahn machen wir uns auf den Wegzum Chengdu Research Base of Giant Panda Breeding. Das Chengdu Research Base of Giant Panda Breeding wurde gegründet, um bedrohte Tierarten, insbesondere den großen Panda vor dem Aussterben zu retten. Es ist eine non-profit Einrichtung, weshalb der Eintritt recht günstig ist. Die Einrichtung wurde 1987 mit 6 Pandas gegründet und besitzt mittlerweile mit über 100 Pandas die größte Population. Die Anlage ist sehr groß und schön angelegt. Wir steigen bei der Haltestelle „Pandas Avenue“ aus und sehen oben angekommen das unter anderem die Wände der Straße mit verschiedenen Panda Motiven bemalt sind und in den Bushaltestellen menschengroße Pandafiguren auf den Bänken sitzen. Da müssen wir erst einmal ein wenig lachen.

Mit dem Bus geht es dann noch ein paar wenige Stationen direkt bis vor den Eingang. Wir kaufen uns die Tickets (Eintritt: 55 Yuan, ca. 7,30€ p.P.) und laufen durch die Anlage bis zu den ersten Pandagehegen. Dort angekommen sehen wir gleich einen Panda, der sich ganz genüsslich sein Frühstück schmecken lässt, dabei auf dem Rücken liegt und seine Beine von sich streckt. Das ist wirklich schon ein sehr lustiges Bild das sich uns hier bietet.

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Ähnlich sieht es bei den nächsten Gehegen aus, wo die erst ein paar Jahre alten jungen Pandas einquartiert sind. Wir lachen immer wieder wenn wir sehen wie lustig sich die flauschigen Tierchen zum Fressen auf den Rücken rollen und sich immer mal wieder miteinander kabbeln. Das Verbeitungsgebiet des großen Pandas umfasst die Gegend Sichuan, Shaanxi und Gansu in China. Sie können in freier Wildbahn bis zu 20 Jahre alt werden. Große Pandas sind Einzelgänger und verbringen 10 bis 16 Stunden am Tag mit der Nahrungsaufnahme.

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Wir machen an verschiedenen Plätzen von den Gehegen schöne Videos uns Fotos. Von den großen Pandas laufen wir weiter zu den Gehegen der roten und viel kleineren Pandas. Rote Pandas kommen im Gegensatz zu den großen Pandas nicht nur in China, sondern auch im östlichen Himalaya wie Nepal und Indien vor.

Diese sind richtig im Wald angelegt und es fällt uns hier um einiges schwerer die Pandas zu finden als bei den vorherigen. An einer Futterstelle sehen wir dann aber welche und machen auch hier schöne Bilder und Videos und beobachten die Tiere beim Klettern.

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Die Stunden in dem Park vergehen wie im Fluge und wir suchen uns ein gemütliches Plätzen für die Mittagspause. Danach laufen wir noch einmal zu einigen Gehegen um zu schauen, was die Pandas noch so anstellen und sind sehr überrascht, dass wir auf einmal welche oben in den Bäumen sitzen sehen. Wenn man sieht wie langsam und behäbig sich die Pandas auf dem Boden bewegen, kann man sich immer gar nicht vorstellen, dass sie es etliche Meter zu den nächsten Astgäbeln schaffen. Wir müssen schmunzeln, als wir sehen, dass einer oben im Baum eingeschlafen ist und sabbert :D. Wir verbringen einen sehr schönen Tag bei den Pandas und machen uns am späten Nachmittag auf dem Weg zurück zum Hostel.

Dort angekommen entscheiden wir uns spontan dazu in die Chunxi Road zu laufen. Diese Straße ist eine bekannte Shopping- und Flanierstraße wo immer was los sein soll. Dort angekommen laufen wir vorbei an großen Werbedisplays und etlichen bekannten Shoppinggeschäften. Nach etwa einer Stunde machen wir uns mit der Bahn auf den Rückweg zum Hostel. Im Restaurant auf der Dachterrasse bestellen wir uns noch etwas zu Essen und arbeiten danach noch ein bisschen an dem aussortieren von Bildern.

16.04.2019 Unterwegs in Chengdu (Tag 16)

Heute haben wir geplant uns die Stadt Chengdu anzusehen. Wir schlafen heute etwas länger, da wir heute nicht so viele Anlaufpunkte in der Stadt haben. Wieder frühstücken wir und packen die letzten Sachen für den Tag ein. Wir haben am Vorabend ein Schild bei uns im Hotel gesehen, dass es am Abend auf der Dachteerasse kostenloses BBQ Buffet für die Hostelgäste gibt und melden uns mit unserem Namen und unserer Zimmernummer dafür an.

Wir laufen von unserem Hostel zur Jinli Street. Hier gibt es in mehreren kleinen Altstadt Gassen und Straßen viele verschiedene Restaurants, Geschäfte und etliche Essensmöglichkeiten. Die Straßen sind an dem Tag ziemlich voll und wir haben hin und wieder Mühe überhaupt voran zu kommen.

Wir laufen durch die kleinen Straßen und machen uns durch die nebenan gelegene Parkanlage auf den Weg zum Qingyang Tempel. Bei diesem Tempel handelt es sich um den berühmtesten taoistischen Tempel in ganz West-Sichuan. Wir kaufen uns die Tickets (10 Yuan ca 1,30 EUR p.P.) und gehen hinein.

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Dort schauen wir uns die einzelnen Gebäude an und sehen, dass hier im Gegensatz zu den Tempelanlage die wir vorher besichtigt haben die Buddahfiguren in einer Art großen Glasvitrine stehen. Dadurch sieht der innere Bereich der einzelnen Gebäude natürlich nicht ganz so schön aus wie diese, die wir in den vorherigen Städten bereits gesehen haben. Von dem Qingyang Tempel laufen wir zur Kunzhaixiangzi Street. Die drei kleinen parallel zueinander verlaufenden Straßen sind ähnlich wie die Jinli Street aufgebaut und findet man allerlei Handwerkskunst und kleine Restaurants. Uns gefällt es sehr gut, wir spazieren durch die kleinen Gassen und schauen uns die verschiedenen Leckereien und Shops an.

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In einem kleinen Lokal legen wir unsere Mittagspause ein und bestellen und wieder nach einem Bild das uns gefällt eine Kleinigkeit zu Essen. Wir haben uns für ein Lokales Gericht entschieden, was uns an einen warmen Pudding in einer würzigen Soße erinnert. Das zweite Gericht waren Nudeln in einer Chillisoße mit Gemüse und uns nicht ganz genau definierbarem Fleischstücken (eventuell war auch Haut und ein Ohr oder etwas anderes knorpeliges mit dabei. Gegessen haben wir dies aber nicht :D). Wir laufen durch alle Straßen einmal durch und machen uns von dort aus auf den Weg zu unserem Hostel.

Wir bringen den Rucksack auf unser Zimmer, gehen auf die Dachterrasse und genießen ein wenig das sonnige und warme Wetter, bis das BBQ um 19 Uhr losgeht. Das Personal hat ein tolles Spießbuffet mit vielen verschiedenen Fleisch- und Gemüsesorten aufgebaut und wir können es gar nicht glauben, dass wir hier einfach so kostenlos und so lecker essen dürfen.

Man kann sich die verschiedenen Spieße auf einen Teller legen, gibt diese dann mit einer Nummer, die man bekommt am Grill ab und kann dann noch wählen ob man scharf oder normal essen möchte. Wir probieren uns durch den Großteil der Auswahl durch und es schmeckt super lecker. Zum Abschluss des schönen Tages lassen wir diesen bei ein paar Runden Billard ausklingen.

17.04.2019 Heute wirds entspannt (Tag 17)

Für heute haben wir uns extra keinen Wecker gestellt und nachdem wir erst gegen 0 Uhr das Licht ausgemacht hatten wollten wir so richtig ausschlafen. Das hat leider nicht so funktioniert wie gedacht, denn Carina ist um 7 Uhr wach und Adriano eine Stunde später. Da wir heute nicht viel geplant haben machen wir erst mal den PC an und laden unsere Blogbeiträge weiter hoch.

Nach ca. 4 Stunden gehen wir dann aber doch los und laufen zum Wenshu Tempel. Der Wenshu Tempel soll der best erhaltene buddhistische Tempel in Chengdu sein und der Eintritt ist sogar kostenlos.

Auf dem Weg dahin laufen wir wieder durch viele kleine Straßen und kommen an einem kleinen Floh-/Kettenmarkt vorbei.

Der Wenshu Tempel ist sehr schön im Grünen angelegt. Wir laufen durch die Tempelanlage, gucken uns die verschiedenen Häuser an und spazieren durch den „Park“. In ein Gebäude können wir sogar noch zwei weitere Stockwerke begehen und bestaunen die detailreich gestalteten Decken, Wände und die mehreren Meter hohen Regale mit verschiedenen kleinen goldenen Buddhafiguren.

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Auf dem Rückweg zum Hostel kaufen wir uns noch etwas Proviant für den nächsten Tag. Anschließend machen wir es uns auf unsere Dachterrasse mit dem Laptop gemütlich. Wir schreiben die letzten fehlenden Blogbeiträge fertig und laden diese hoch. Am Abend gehen wir noch zur Ashunlang Brücke, da diese im dunkeln sehr schön beleuchtet sein soll. Das Licht spiegelt sich unglaublich schön in dem Fluss, welcher direkt dort entlang läuft.

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In der Straße (Siguan Lu Street) am Südufer , befindet sich eine Bar mit Livemusik neben der Anderen. Würden wir nicht morgen früh mit dem Zug weiter fahren hätten wir uns definitiv noch in eine Bar gesetzt.

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Da es schon fast 22 Uhr ist, laufen wir zurück zur U-Bahn und fahren zum Hostel. Dort angekommen packen wir unsere Rucksäcke, gehen duschen und schauen nach, wie wir morgen vom Bahnhof zur nächsten Unterkunft kommen. Morgen geht es nach Yichang, zum Drei-Schluchten-Staudamm.

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