21.10.2019 Auf ins Paradies (Tag 204)​​​​​​​​​​

Am heutigen Morgen fliegen wir ins Südseeparadies Rarotonga, auf die Cook Inseln, die sich irgendwo im Nirgendwo zwischen Neuseeland und dem südamerikanischen Kontinent befinden. Da wir schon um kurz nach sechs Uhr zum Flughafen los müssen, haben wir bereits alles am Vorabend fertig gepackt und müssen uns nur noch aus dem Zimmer schleichen. Unser erster Flug geht nach Auckland und wir sind sehr froh, dass es pünktlich los geht, da wir nur knapp anderthalb Stunden zum Umsteigen in Auckland in Neuseeland haben. Die Zeit im Flugzeug geht schnell vorbei und wir landen pünktlich in Auckland und laufen zum Transitbereich.

Auf dem Weg dahin müssen wir durch eine Sicherheitskontrolle und auf einmal herrscht helle Aufregung weil der Mitarbeiter im Rucksack von Carina etwas sieht, was er nicht zuordnen kann. Die Abfertigung der nachfolgenden Passagiere wird gestoppt und auf einmal stehen vier Mitarbeiter vor dem Bildschirm der Anlage und fragen uns abwechselnd, was wir alles dabei haben. Zum Glück können wir erklären, dass es sich lediglich um technisches Equipment für die GoPro und eine Packung Reis handelt. Wir müssen beide dann zwar noch den Inhalt unserer Taschen zeigen, dürfen dann zum Glück einigermaßen schnell zum nächsten Gate weiter. Was für eine Aufregung wegen Reis denken wir uns :-). Dann geht es auch schon mit leuchtenden Augen nach Rarotonga los.

Das wirklich lustige an dem Flug dahin ist, dass wir am Montag Nachmittag in Auckland losfliegen, aber auf Grund der Datumsgrenze die wir überfliegen am Sonntag Abend gegen neun Uhr landen. Somit wird uns ein voller Tag geschenkt und wir erleben Montag den 21.10.2019 ein zweites Mal. Mit der Einreise und der darauf folgenden Zollkontrolle klappt alles problemlos und wir hoffen, dass unser Vermieter von dem Haus welches wir für die kommenden zwei Wochen gemietet haben, wie vereinbart vor dem Terminal auf uns wartet. Das Haus steht nämlich ziemlich versteckt in einer Nebenstraße und die Suche im Dunkeln am Abend wäre ziemlich schwer.

Auckland Neuseeland

Langsam kommen immer weniger Leute aus dem Terminal, die Reisenden werden einer nach dem Anderen abgeholt und die Autovermietungen um uns herum schließen. Eine Frau spricht uns an und fragt uns, ob wir etwas suchen oder auf jemanden warten. Glücklicherweise kennt sie unseren Vermieter und kann ihn anrufen. Kurze Zeit später kommt er an und wir sind froh, dass sie so freundlich war und uns geholfen hat. Da die Hauptinsel ziemlich klein ist, dauert die Fahrt zum Haus nicht all zulange. Dort werden wir sofort von einem süßen kleinen Hund namens Panther begrüßt. Nach einer kurzen Kuscheleinheit mit Panther packen wir nur kurz ein paar Sachen aus, gehen duschen und anschließend direkt schlafen.

21.10.2019 Ein geschenkter Tag (Tag 205)​​​​​​​​​​​

Am nächsten Morgen wachen wir auf, ziehen die Vorhänge auf und haben von der Terasse bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein eine super tolle Aussicht Richtung Meer. Wow, was für ein tolles Bild denken wir uns. Direkt hinter dem Haus beginnt der Dschungel und die Berge der Insel.

Haus Rarotonga Cook Inseln mit Meerblick

Wir frühstücken ein paar Snacks, die wir uns vom Vortag aufgehoben haben und genießen einfach die tolle Aussicht. Am heutigen Nachmittag kommen Sabrina und Benny an, die uns für zwei Wochen auf unserer Weltreise besuchen und die wir voller Freude später am Flughafen abholen. Wir haben uns für die zwei Wochen ein Auto gemietet und machen uns nach dem Frühstück auf den Weg um dieses abzuholen. Leider verliert ein Fahrradreifen auf der Strecke in die Stadt die komplette Luft und wir müssen einen Großteil der Strecke laufen.

Bis wir das Auto übergeben bekommen, vergeht auch noch ein bisschen Zeit und so ist es auf einmal doch schon ziemlich spät. Wir holen uns einen kleinen Snack, lassen es uns an einem Aussichtspunkt schmecken und fahren danach zum Flughafen. Auf einmal kommen die beiden aus dem Terminal und man kann es noch gar nicht wirklich glauben, dass die beiden da sind. Wir bringen das Gepäck zum Haus, fahren anschließend einkaufen und zeigen den beiden ein bisschen die Insel.

Black Stone Beach Rarotonga Cook Inseln
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Am späten Nachmittag fahren wir zum Strand und genießen die letzten Sonnenstrahlen. Es sieht wirklich wie im Paradies aus, wie die Palmen am Strand wachsen und dahinter das türkise Meer beginnt. Am späteren Abend essen wir lecker auf unserer Terrasse und stoßen auf den tollen Urlaub an.

22.10-03.11.2019 Unser Südseetraum (Tag 206-218)

Der Wecker klingelt und wir stehen auf. Als wir den Vorgang aufziehen sehen wir das blaue Meer und den wolkenlosen Himmel. Wir bereiten zusammen das Frühstück vor und genießen dies auf der Terrasse unseres Hauses mit Blick auf den Ozean. Auch Panther, der Hund des Vermieters begrüßt uns am Morgen und die Hündin des Nachbarn, welche wir Rexi genannt haben ist auch schon da. Beide sind vielleicht ein halbes Jahr alt und dementsprechend super süß und verspielt.

Hund Panthar Rarotonga Cook Inseln
Hund Rexi Rarotonga Cook Inseln

Nachdem wir uns für den Strand fertig gemacht haben, fahren wir mit den Auto los und erkunden die Strände der Insel. Zunächst fahren wir an den bekannten Muribeach, welcher eine tolle Lagune mit klarem Wasser und ein paar vorgelagerten kleinen unbewohnten Inseln bietet.

Muri Beach Rarotonga Cook Inseln
Muri Beach Rarotonga Cook Inseln

Dort angekommen ist grade Ebbe und wir entscheiden uns dazu, zu einer der Inseln durch das Wasser rüber zu laufen. Das Wasser ist angenehm warm und die Sicht auf Rarotonga mit ihrem weißen Strand und den hohen grünen Bergen ist der Wahnsinn. Nachdem wir etwas am Strand entspannt haben und mit ein paar der süßen Hunde am Strand (hier gibt es super viele Hunde die alle sehr lieb und verschmust sind) gekuschelt haben, machen wir uns auf den Weg um noch einen der anderen Strände anzusehen. Nach ein paar Minuten Fahrt entdecken wir einen tollen weißen Strandabschnitt mit türkisem Wasser, welcher wirklich menschenleer ist.Dort entspannen wir den Rest des Tages, gehen am Strand spazieren und spielen ein paar Runden Frisbee.

Strand Rarotonga Cook Inseln
Strand Rarotonga Cook Inseln
Strand Rarotonga Cook Inseln
Strand Rarotonga Cook Inseln

Am Abend fahren wir zurück zum Haus, gehen duschen und genießen den Rest des Abends auf unserer Terrasse. Die nächsten Tage auf der Inseln verlaufen tatsächlich alle sehr ähnlich ab. Wir stehen auf, frühstücken mit Meerblick und genießen die Sonne am Strand. Die Hunde Panther und Rexi begrüßen uns jeden Morgen, sowie wenn wir zurück zum Haus kommen und genießen die ausgiebigen Streicheleinheiten. Nachdem Rexi am Anfang noch ziemlich schüchtern war, taut sie immer mehr auf und genießt unsere Nähe. Auch die Katze Princess (wir haben sie Tinkabell genannt) begrüßt uns täglich und freut sich, am Abend auf unserem Schoß zu liegen und gekrault zu werden. Der Nachbar hat übrigens auch noch ein Schwein namens Shorty, welches wirklich super lieb ist und es genießt gekrault zu werden. 

Katze Tinkabell Rarotonga Cook Inseln

Jeden Morgen nach dem Frühstück sind wir zu ihr gegangen, haben ihr eine Kleinigkeit zu fressen mitgebracht und sie gekrault. Also ihr Besitzer Josh uns verraten hat, dass sie liebend gerne Kokusnussmilch trinkt haben wir ihr ein paar Kokosnüsse von den Palmen am Strand mitgebracht. Da wir aber die Zeit nicht nur am Strand verbringen möchten, sondern natürlich auch die Insel erkunden möchten, haben wir uns vorgenommen einen Teil des Crossisland Tracks zum Berg “the needle” zu wandern, was wir zum Ende der ersten Woche in Angriff nehmen. Der Weg ist zum Teil ziemlich steil und rutschig, doch der Ausblick, als wir oben am Ziel angekommen sind ist wunderschön. Wir stehen mitten im Dschungel, um uns herum der grüne Regenwald und im Hintergrund die weißen Strände und das schützende Riff.

Crossisland Tracks zum Berg the neddle Rarotonga Cook Inseln
Crossisland Tracks zum Berg the neddle Rarotonga Cook Inseln
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Aussichtspunkt ganz oben Crossisland Tracks zum Berg the neddle Rarotonga Cook Inseln

Nach einer Weile machen wir uns auf den Rückweg und fahren auf dem Weg zum Haus nochmal schnell eine Kleinigkeit einkaufen. Samstags ist immer ein großer Markt in der Stadt, wo auch eine kleine Tanzshow stattfindet. Da wir alle Märkte lieben ist es natürlich klar, dass wir am Samstag dort hin gehen. Leider fängt es ca. 15 Minuten nach unserer Ankunft an zu regnen und es wird immer schlimmer. Wir stellen uns unter und warten, bis die Tanzshow beginnt. Diese ist wirklich sehr gut gemacht und wird von Kindern der Insel vorgeführt.

Tanzmarkt Rarotonga Hauptstadt Cook Inseln
Küstenstraße Rarotonga Cook Inseln

Da es leider nicht den Anschein macht, dass das Wetter besser wird fahren wir zurück zum Haus und verbringen den Rest des Tages dort. Die nächsten Tage sind immer wieder eine Mischung aus Sonne und Wolken. Wir genießen aber trotzdem die Zeit am Strand, spielen mit den Hunden und haben eine tolle Zeit zu viert. Ein weiteres Highlight ist der Nachtmarkt, der alle paar Tage stattfindet. Beim ersten Mal waren wir leider zu spät da und die Stände auf dem Markt waren alle schon abgebaut. Daraus haben wir natürlich gelernt und sind beim zweiten Mal früher da gewesen. Es läuft Musik und an den Essensständen haben sich schon lange Schlangen gebildet.

Tanzshow am Abend Rarotonga Cook Inseln

Wir laufen erst einmal komplett über den Markt und verschaffen uns einen Überblick. Anschließend holt sich jeder das, worauf er Lust hat und wir lassen uns gemeinsam das Essen schmecken. Den Abend lassen wir an der Cast away Beach bar bei einem kalten Bier direkt am Strand samt Lagerfeuer ausklingen. Da uns die Tanzshow auf dem Markt so gut gefallen hat, sind wir noch zu einer professionellen Tanzshow in einem Hotel gegangen. Die Musik und der Tanz waren wirklich beeindruckend und als Highlight des Abends wurden Sabrina und Carina noch zusammen mit ein paar anderen Zuschauern auf die Bühne gebeten um selbst etwas vor zu tanzen. Das war wirklich sehr lustig.

Da wir auch Lust auf etwas Aktion haben, buchen wir uns eine Buggytour, bei der wir durch das Hinterland der Insel fahren und durch Schlammpfützen und Matsch rasen. Natürlich dauert es nicht lange und wir sind von Kopf bis Fuß durchnässt und voller Schlamm. Es macht wirklich richtig Spaß durch den Matsch zu rasen.

Buggy Tour Rarotonga Cook Inseln
Buggy Tour Rarotonga Cook Inseln

Anschließend gehen wir zum Meer und versuchen uns doch etwas vom Schlamm zu befreien. Die restlichen Tage verbringen wir größtenteils am Strand zum bräunen. Wir machen Strandspaziergänge, gehen bei Ebbe durch das Meer fast bis zur Riffkante und entdecken viele bunte Fische und sogar Muränen, spielen Frisbee und natürlich auch mit den vielen Hunden am Strand. Außerdem holen wir uns noch ein paar Kokosnüsse von den Palmen und lassen uns diese schmecken. Frischer kann man wohl keine Kokosnussmilch genießen. Da diesmal am Samstag gutes Wetter ist, schlendern wir noch einmal über den Markt, bevor wir es uns am Black Rock Beach gemütlich machen. Dies ist einer der paradiesischen Strände auf Rarotonga. Das Besondere hier ist, dass (wie man schon am Namen erkennt) hier große schwarze Vulkansteine am und im Meer sind, welche einen tollen Kontrast zu dem türkisen Wasser und dem weißen Strand bilden.

Black Stone Beach Rarotonga Cook Inseln
Black Stone Beach Rarotonga Cook Inseln
Black Stone Beach Rarotonga Cook Inseln
Black Stone Beach Rarotonga Cook Inseln

Am letzten Tage entdecken wir am Himmel noch einen merkwürdig aussehenden Kreis um die Sonne und finden nach etwa suchen heraus, dass wir den sogenannten Halo Effekt gesehen haben. Dies ist ein Lichteffekt der durch Reflektionen und Brechung von Licht an Eiskristallen in großer Höhe entstehen. Ein echt cooler Anblick. Am letzten Abend laden uns Sabrina und Benny zum Essen ein und wir haben ein super schönes und leckeres Abschlussdinner, sind aber natürlich auch etwas traurig, dass die Zeit im Paradies so schnell umgegangen ist.

Halo Efekt am Himmel Rarotonga Cook Inseln

04.11.2019 Auf in ein neues Abendteuer (Tag 219)​

Am heutigen Tag neigt sich unsere Reise auf Rarotonga dem Ende zu. Zwar ist die schöne Zeit mit Sabrina und Benny zu Ende, aber wir freuen uns bereits auf unser nächstes Ziel. Von den Cook Inseln geht es in die USA ins, um diese Jahreszeit immer noch warme und sonnige Kalifornien. Wir lassen uns ein letztes Mal das Frühstück auf unserer Terrasse mit Blick auf der Meer schmecken. Danach packen wir unsere Rucksäcke und Koffer und räumen das Haus ein bisschen auf. Anschließend verabschieden wir uns von den Panther und Rexi, die wir mittlerweile sehr ins Herz geschlossen haben. Gegen Mittag fahren wir zum Flughafen, da wir um halb eins unseren Mietwagen abgeben müssen. Sabrina und Carina warten mit den Koffern und Rucksäcken am Flughafen und Benny und Adriano geben in der Stadt das Auto ab und laufen die Strecke zurück zum Flughafen. Wir checken ein und genießen die Zeit bis zum Boarding noch die warme Sonne. Mit wenigen Minuten Verspätung fliegen wir nach Auckland ab. Zwar hat es sich etwas zugezogen, aber wir haben zum Abschluss noch einmal eine schöne Sicht über die Insel, den wir bei der Landung im Dunkeln ja nicht hatten.

Teilweise ruckelt es auf dem Flug etwas stärker, was für Adriano nicht wirklich angenehm ist. Zur Beruhigung muss er sogar ein paar Tabletten nehmen. Der Flug geht dann zum Glück doch einigermaßen schnell um und wir landen pünktlich in Auckland, wo wir lediglich eine Umsteigezeit von anderthalb Stunden haben. Wir sind wieder über die Datumsgrenze geflogen, wodurch es nun Dienstag Abend ist und wir somit theoretisch über einen Tag von Rarotonga unterwegs gewesen sind. Uns wird der „verlorene Tag“ aber auf dem Weg nach San Francisco wieder geschenkt. Benny und Sabrina bringen uns in Auckland noch zu unserem Gate für den nächsten Flug und dann heißt es leider Abschied nehmen.

Abflug Insel Rarotonga Cook Inseln

Für die beiden geht es wieder zurück nach Deutschland und wir starten in ein neues Abenteuer in einem neuen Land. Der Abschied fällt natürlich sehr schwer und die Zeit auf Rarotonga ist viel zu schnell vergangen. Nachdem auch Knut und Knutine endlich voneinander los gelassen haben und noch ein paar Tränen vergossen wurden gehen wir zum Gate. Die kommenden knapp zwölf Stunden verbringen wir im Flugzeug und sind froh, dass wir trotz ein paar Turbulenzen ein wenig schlafen können. 

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