09.06.2019 In Richtung der großen Echsen (Tag 70)

Wir stehen alle drei auf, machen uns fertig und gehen bei uns im Hotel frühstücken. Anschließend packen wir die letzten Sachen ein und machen uns auf den Weg zum Flughafen von dem wir heute nach Labuan Bajo, Flores fliegen. Am Flughafen angekommen, checken wir ein, gehen durch die Sicherheitskontrolle und direkt zu unserem Gate. Bei schönem Wetter fliegen wir pünktlich nach Labuan Bajo ab und sehen nach ein paar Minuten Flugzeit die Gili Inseln, auf denen wir die letzten knapp zwei Wochen gewesen sind.

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Nach einer guten Stunde Flugzeit erreichen wir etwa eine halbe Stunde früher als geplant unser Ziel. Mit dem Taxi fahren wir zu unserem Hotel (Bajo Sunset), welches direkt am Hafen gelegen ist. Wir checken ein und laufen anschließend durch den Hafenbereich Richtung Stadtmitte und erkunden ein wenig die Gegend.

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Wir gehen eine Kleinigkeit essen und erkundigen uns danach bei einigen Anbietern über ein dreitägige Komodotour. Uns kommt die Idee, dass wir am nächsten Tag doch einen halbtägigen Tauchausflug machen können und so fragen wir in ein paar Tauchschule nach den Touren für den nächsten Tag. Leider planen alle nur komplette Tagestouren, was uns, da wir noch das ein oder andere planen müssen etwas zu stressig ist und wir zwei Tage später bereits zu unserer sechstägigen Überlandtour über Flores aufbrechen. Zum Abend buchen wir dann noch die private Komodotour bei einer Firma, wo uns das Angebot am besten gefallen hat und gehen bei einem kleinen Garküchenrestaurant noch eine Kleinigkeit essen, bevor wir zurück zum Hotel laufen. Dort angekommen, machen wir uns fertig, gehen duschen und anschließend schlafen.

10.06.2019 Relaxen (Tag 71)

Heute steht bei uns Erholung an. Wir stehen gegen acht Uhr auf, frühstücken mit Blick aufs Meer, packen unsere Sachen und spazieren zum Strand. Wir laufen am Hafen entlang und beobachten auf dem weg zum Strand das rege Treiben auf den Straßen. Am Strand angekommen suchen wir uns einen schattigen Baum, wo wir es uns für die nächsten paar Stunden gemütlich machen. Immer wieder kommen Kinder, spielen im Wasser und klettern auf Palmen um sich eine Kokosnuss zu holen. Leider sehen wir hier aber auch, dass viel Dreck und Müll an den Strand gespült wird und Fischer Müll und Plastik über Bord werfen. Etwas weiter weg vom Hafen finden wir aber dennoch einen netten Bereich, wo es recht sauber ist und wir genießen die nächsten Stunden am Meer, quatschen viel und lassen die letzten Wochen revue passieren

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Gegen 15 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Molas Cafe and Bar. Wir haben uns gestern Abend spontan dafür entschieden eine Massage zu buchen und wollen uns dort eine Stunde lang verwöhnen lassen. Bevor die Massage anfängt machen wir es uns noch im Innenhof, mit Pool und Palmen gemütlich und trinken einen frischen Saft.

Anschließend genießen wir die 60 minütige Massage und sind total begeistert. Eins steht fest. Wenn wir in knapp einer Woche zurück in Labuan Bajo sind, werden wir hier nochmal hin gehen. Da die Sonne bald unter geht setzen wir uns in eine nette Bar mit Meerblick und genießen bei einem kühlen Bier den Sonnenuntergang.

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Gegen halb acht machen wir uns auf dem Weg zurück in unsere Unterkunft und gehen auf dem Weg noch bei dem gleichen Straßenlokal wie gestern essen. Wir finden es wie immer sehr lecker (auch wenn wir diesmal etwas zu leichtsinnig mit der scharfen Soße umgegangen sind :D) und laufen gut gesättigt zurück zum Hotel. Dort machen wir es uns auf der Terrasse mit Blick auf den Hafen gemütlich, schreiben den Blog für heute und arbeiten etwas an unserer Homepage.

11.06.2019 Von West nach Ost (Tag 72)

Heute reisen wir weiter nach Maumere um von dort unseren Trip durch Flores zu starten. Wir stehen entspannt auf, gehen frühstücken und packen unseren Rucksack. Anschließend gehen wir noch zur Fischhalle und machen ein paar Fotos vom Hafen. Gegen 13 Uhr kommt unser Taxi, welches uns zum Flughafen bringt. Wir geben unseren Rucksack ab und gehen in der Nähe noch etwas essen. Pünktlich um halb vier starten wir in Richtung Maumere. Wir fliegen immer entlang der Küste und haben einen schönen Blick auf die Insel.

Als wir in Maumere ankommen, wartet schon unser Guide Kornelis auf uns, welcher uns die nächsten Tage die Insel zeigen wird. Wir fahren zum Hotel (Hotel Beng Goan 2) und laufen anschließend noch etwas durch die Stadt. Da Adriano nach zweieinhalb Monaten mal wieder zum Friseur muss, gehen wir zu einem Friseur, welchen wir im Internet gefunden haben. Dieser gibt sich extra viel Mühe und es werden noch ein paar Fotos von Adriano gemacht, da der Inhaber diese für seine Internetseite nutzen möchte. Hihi voll das Model 😀

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Wir sind richtig begeistert von der Qualität des Haarschnitts und können gar nicht glauben, dass dieser nur 20000 IDR kosten soll, was umgerechnet grade einmal 1,24€ sind. Anschließend laufen wir zurück zum Hotel, machen uns frisch und ziehen uns um. Wir sind heute Abend bei unserem Guide zu Hause zum Essen eingeladen. Dort warten schon seine Tochter, der Schwiegersohn und die kleine Enkeltochter auf uns, die uns herzlich begrüßen. Wir sitzen alle zusammen und quatschen, während Kornelis Frau das Essen zubereitet.

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Dann wird der Tisch gedeckt und wir sind begeistert, wie lecker das Essen schmeckt. Es gibt frischen Thunfisch, Reis , gebratene Nudeln, gebackene Zucchini und noch vieles mehr. Wir genießen den Abend und verabschieden uns gegen halb elf. Anschließend gehen wir schlafen, um fit für den nächsten Tag zu sein.

12.06.2019 Die Overland Tour beginnt (Tag 73)

Heute beginnt unser Overlandtrip. Wir stehen auf, frühstücken und packen die restlichen Sachen in die Rucksäcke. Pünktlich um neun Uhr holt uns Kornelis ab und wir fahren zum ersten Punkt unseres Trips. Wir besuchen das Fischerdorf in Wuring. Das Besondere hier ist, dass hier der Großteil der Gebäude im Wasser auf Stelzen gebaut sind.

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Der Großteil der Einwohner sind muslimischen Glaubens und so ist sogar eine Mosche auf dem Wasser erbaut worden. Die Bewohner kommen ursprünglich aus süd Sulawesi, sind aber schon seid mehreren Generationen hier. Selbst eine Schule und einen Kindergarten sind vorhanden. Wir laufen durch die Straße und sind vollkommen überwältigt von der Freundlichkeit der Menschen. Jeder grüßt uns und lächelt uns an.

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Der Großteil der Einwohner sind muslimischen Glaubens und so ist sogar eine Mosche auf dem Wasser erbaut worden. Die Bewohner kommen ursprünglich aus süd Sulawesi, sind aber schon seid mehreren Generationen hier. Selbst eine Schule und einen Kindergarten sind vorhanden. Wir laufen durch die Straße und sind vollkommen überwältigt über die Freundlichkeit der Menschen. Jeder grüßt uns und lächelt uns an.

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Wir schlendern über den Markt und schauen uns die vielen verschiedenen Obst- und Gemüsesorten an. Auch hier sind die Menschen wieder sehr freundlich und herzlich und interessieren sich dafür, woher wir kommen und was wir hier machen. Wir sind wieder überwältigt wie nett die Menschen hier sind. Obwohl wir schon seid so vielen Jahren reisen, haben wir es in dieser Form noch nie erlebt.

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Wir laufen vorbei an Ständen mit Fisch und Fleisch und gehen nach ca. einer Stunden zurück zum Auto. Nun fahren wir ca. 1,5 Stunden bis zum Koka Beach, einem schönen abgelegenen Strand. Wir beobachten während der Fahrt das Treiben auf der Straße, welche uns über Serpentinen immer wieder den Berg hoch und herunter führt. Immer wieder fahren wir durch kleine Dörfer und sehen Tiere an und auf der Straße. Wir biegen auf eine kleine Seitenstraße ab, welche zum Koka Beach führt. Leider kommen wir nicht weit, da es scheinbar vor ein paar Stunden so extrem geschüttet hat, dass die halbe Straße weggespült wurde. Da es aber nicht mehr weit bis zum Strand ist entscheiden wir uns dazu, den Rest des Weges zu Fuß zu gehen. Wir schnallen uns unsere Rucksäcke auf und laufen los. Der Weg ist gesäumt von Bananenbäumen, Kakaobäumen und Palmen und führt direkt bis zum Strand.

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WOW, was für ein Strand und menschenleer ist er auch noch 🙂 Wir spazieren am Wasser entlang und genießen die Ruhe. Nur das Rauschen des Meeres ist zu hören. Wir machen ein paar Fotos und Videos und Adriano entscheidet sich dafür schwimmen zu gehen, um sich ein bisschen abzukühlen. Da die Brandung ziemlich stark ist entscheiden sich Carina und Adrianos Mutter Sabine dazu, nur die Füße ins Wasser zu halten und im Schatten den tollen Blick zu genießen.

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Wir verbringen den Nachmittag am Strand und machen uns gegen 16 Uhr auf den Weg zurück zum Auto. Von hier aus fahren wir noch ca. 1,5 Stunden bis zu unserem heutigen Tagesziel Moni. Dort angekommen bringen wir unsere Rucksäcke aufs Zimmer und gehen noch etwas essen. Anschließend gehen wir duschen, arbeiten noch ein bisschen am PC und gehen schlafen, da wir am nächsten Tag um vier Uhr aufstehen müssen. Morgen laufen wir den Vulkan Kelimutu hoch um uns von da aus den Sonnenaufgang und die drei verschiedenfarbigen Kraterseen anzuschauen.

13.06.2019 Unser erster Vulkan (Tag 74)

Heute klingelt um vier Uhr früh der Wecker, da wir uns heute auf dem Vulkan Kelimutu den Sonnenaufgang und die drei verschiedenfarbigen Kraterseen ansehen möchten. Wir stehen auf, machen uns fertig und fahren um halb fünf wie geplant los. Die Straßen sind ziemlich nass und unser Guide Kornelius erzählt uns, dass es fast die ganze Nacht geregnet hat. Auf dem Weg nach oben fängt es leider wieder an zu regnen und Nebel zieht auf. Je höher wir kommen, desto stärker wird der Regen und desto schlechter die Sicht. Wir kommen beim Parkeingang an und kaufen die Eintrittskarten. Nach etwa einer halben Stunde Fahrt erreichen wir den Parkplatz, von dem wir das letzte Stück zu den Seen zu Fuß laufen müssen. Leider regnet es immer noch in Strömen und wir entscheiden uns dazu erst einmal bei einem Unterstand zu warten, damit das Wetter hoffentlich besser wird.

Die Zeit vergeht aber es hört einfach nicht auf zu regnen und so gehen wir nach etwa zweieinhalb Stunden warten mit Regenschirmen ausgestattet los. Wir kommen nach etwa 20 Minuten Fußweg am ersten See an und haben Glück, dass wir diesen noch kurz sehen können bevor er wieder in einer Nebelwand verschwindet.

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Direkt neben dem großen grünen See an dem wir stehen liegt der blaue See. Da sich die Sicht nach einiger Zeit nicht wirklich verbessert hat laufen wir erst mal weiter bergauf. Wir hoffen, dass die Sicht auf der anderen Vulkanseite besser ist und wir eventuell den dritten See der schwarz gefärbt ist sehen. Leider können wir auch von hier aus nichts sehen und da es immer weiter regnet entscheiden wir uns dazu, gegen neun Uhr zurück zum Auto zu laufen um zurück zum Hotel zu fahren. Dort angekommen, packen wir unsere Rucksäcke fertig und frühstücken. Anschließend fahren wir zu einem nahegelegenen Wasserfall und machen ein paar Bilder.

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Wir verlassen die Stadt Moni und fahren zu einem traditionellem Dorf mit dem Namen Wologai. Hier sehen wir typische Wohnhäuser von früher, die mittlerweile aber nicht mehr bewohnt sind und als Museum dienen. Vor einigen Häusern befinden sich sogar noch ein paar Gräber. In Flores ist es nichts ungewöhnliches, dass Angehörige vor dem Haus beigesetzt werden und eher selten auf einen normalen Friedhof liegen.

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Vom Dorf Wologai fahren wir weiter zu der im Süden gelegenen Stadt Ende. Wir fahren durch Ende durch und werden auf einmal von einer Straßensperrung ausgebremst. Auf Grund der starken Regenfälle in den letzten Tagen ist ein Berghang abgerutscht und hat Teile der Küstenstraße überschüttet. Bewohner der Insel versuchen den Schlamm und die großen Steine zu beseitigen. Wir haben Glück das es nach etwa einer halben Stunde für uns weiter geht. Von der Straße ist nicht mehr viel übrig und für eine kurze Zeit sind wir eher Offroad unterwegs. Auf der bisherigen Fahrt hat es leider immer wieder länger und stark geregnet und wir fahren schon wieder auf eine dunkle Wolkenwand zu.

Etwas verspätet kommen wir am hier sehr bekannten Bluestone-Beach an. Wir haben Glück, dass es vor wenigen Minuten aufgehört hat zu zu regnen. Schnell machen wir uns auf den Weg zum Strand um ein paar Bilder zu machen und gehen, so lange es trocken ist am Strand spazieren. Wir können erahnen, wie schön es hier bei strahlend-blauem Himmel aussehen muss.

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Es bleibt tatsächlich fast eine ganze Stunde trocken, sodass wir etwas länger am Strand schlendern können. Gegen 16 Uhr fahren wir weiter Richtung Riung, unserem heutigen Tagesziel. Wir fahren zu Anfang erst einmal noch durch kleine Berge bis es weiter Richtung Nordküste der Insel geht.

Wir erreichen die Küstengegend und fahren durch kleine Städtchen. Ab hier wird die Straße leider immer schlechter und wir kommen nur langsam voran. Immer wieder müssen wir tiefe Löcher umfahren und immer wieder fehlen Teile der Straße. Die Straße führt durch etliche Felder und wenn Gegenverkehr kommt wird es immer wieder richtig eng. Nach einem langem Tag erreichen wir gegen 20 Uhr die Stadt Riung. Auf dem Weg zur Unterkunft gehen wir noch in einem Restaurant etwas essen und fahren anschließend zum Hotel. Dort angekommen gehen wir duschen, arbeiten noch etwas am Laptop und gehen anschließend schlafen.

14.06.2019 Zu den einsamen 17 Islands (Tag 75)

Heute steht ein Highlight unserer Flores Überlandtour auf dem Programm. Wir haben für heute für etwa 8 Stunden ein privates Boot für die 17 Islands gebucht. Gegen kurz vor acht bringt uns unser Guide Kornelis zum Hafenngekommen wartet der Kapitän des Bootes bereits auf uns. Wir müssen noch kurz unsere Namen in einem Buch eintragen und dann geht es auch schon über den Steg zum Holzboot.

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Wir steigen ein und es geht sofort los. Nachdem es gestern nahezu den ganzen Tag geregnet hat, haben wir heute zum Glück strahlend blauen Himmel und die Sonne scheint. Wir steuern die erste Insel Bads Island an und sehen auf einmal, dass in den Bäumen direkt am Wasser Tiere in den Bäumen hängen. Kurz gucken wir uns fragend an, sehen aber dann schnell das es sich um große Flughunde handelt.

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Einige von ihnen fliegen auf einmal los und in den nächsten Minuten starten immer mehr.

Nach kurzer Zeit sind sehr viele am Himmel unterwegs und es ist ein wirklich spannender Anblick, da wir bisher solche großen noch nie gesehen haben.

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Nach etwa 20 Minuten fahren wir weiter und halten an einem Riff nahe der Insel Tembang Island an. Wir schnappen uns unsere Schnorchelmasken und Flossen und springen ins warme Wasser. Durch die Strömung wurde zwar etwas Sand aufgewühlt, wir haben aber trotzdem eine schöne sich auf das Riff, die vielen Seesterne und Fische.

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So richtig aus dem Wasser wollen wir nicht, aber nach gut einer Stunde fahren wir weiter zur einsamen Insel Tiga Island. Das Boot hält direkt am Strand an und wir können vom Strand aus ins Wasser gehen und wieder schnorcheln. Zu Anfang sieht es unter Wasser ziemlich unspektakulär aus. Auf einmal findet Adriano ein tolles Riff samt Riffkante, an dem sich viele verschiedene bunte Fische tummeln und es unglaublich viele verschieden Seesterne gibt.

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Kurze Zeit später finden wir zwischen den Korallen immer wieder Seeanemonen in denen sich viele Clownsfische tummeln. Es sieht schon wirklich lustig aus wenn die Fische nachdem sie sich kurz in der Anemone versteckt haben dann wieder heraus schauen und schwimmen.

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Das Riff ist wirklich toll und zum großen Teil auch noch sehr gut intakt. In der Zeit in der wir schnorcheln bereiten unserer Kapitän und sein Mitarbeiter das BBQ am Strand zu. Wir kommen aus dem Wasser und uns erwartet frisch gebratener Fisch, Reis, Nudeln, leckeres Gemüse und Ei. Mit einer wunderschönen Aussicht auf Flores und die umliegenden kleinen Inseln lassen wir uns das Mittagessen am Strand schmecken. Wir fühlen uns super wohl und freuen uns sehr, dass wir ganz alleine auf der Insel sind.

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Nach dem Essen machen wir noch ein paar tolle Bilder, bevor wir die Zeit bis es weiter geht noch einmal zum Schnorcheln nutzen. Wir wollen unbedingt noch einmal zu dem tollen Riff bei dem wir bereits vor dem Mittagessen gewesen sind und sehen immer wieder tolle bunte Fische.

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Gegen kurz nach eins fahren wir von der Insel Tiga Island weiter zum unserem letzten heutigem Stopp der Insel Rutong.Wir kommen an und grinsen uns an, da wir auch hier komplett alleine sind und kein Boot mit anderen Touristen weit und breit zu sehen ist. Wir machen ein paar tolle Fotos und lassen Garry fliegen. Wir möchten unbedingt ein paar Bilder aus der Luft haben, wo man die Riffe und das verschieden blaue Wasser um die Inseln sieht.

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Anschließend gehen wir ein letztes Mal schnorcheln und erkunden die Unterwasserwelt. Auch bei dieser Insel finden wir wieder tolle Korallen.

Es ist bisher ein unglaublich toller Tag und wir genießen jede Minute. Nach dem Schnorcheln setzen wir uns noch für etwa eine Viertelstunde an den Strand und lassen alles um uns herum auf uns wirken. Wie schön die Natur doch sein kann.

Leider müssen wir uns gegen halb vier auf den Rückweg nach Riung machen. Ein letztes Mal können wir die tolle Aussicht um uns herum genießen.

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Nach etwa zwanzig Minuten kommen wir wieder am Steg in Riung an, wo bereits Kornelis auf uns wartet. Von Riung aus, liegt nun eine knapp fünfstündige Autofahrt nach Bajawa vor uns. Wir fahren erst einmal einen Teil der Straße vom Vortag zurück. Glücklicherweise kommen wir ganz gut voran und wir erreichen gegen halb neun Bajawa. Wir gehen noch eine Kleinigkeit essen bevor wir bei unserem Hotel für die nächste Nacht einchecken. Wir gehen duschen, machen uns fertig, schauen uns noch die Bilder vom heutigen Tag auf dem Notebook an und gehen mit wunderschönen Eindrücken schlafen.

15.06.2019 Zwischen traditionellen Dörfern und heißen Quellen (Tag 76)

Heute klingelt der Wecker erst um 7.30 Uhr. Wir machen uns fertig und gehen frühstücken. Wie so häufig, gibt es bei uns Omelette mit Toast und einen Bananenpfannkuchen. Nach dem Frühstück packen wir die letzten Sachen in unsere Rucksäcke und fahren anschließend gegen halb neun los. Bereits kurz nach unserem Hotel fahren wir direkt auf den Vulkan Inerie zu und sind erstaunt darüber, wie nah die Menschen am Vulkan leben.

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Heute besichtigen wir zuerst das traditionelle Dorf Luba. Hier bekommen wir einen ersten Eindruck vom traditionellem Leben der Einheimischen.

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Anschließend laufen wir einige Minuten weiter zum etwas größerem Dorf Bena. Wir werden vom allen Dorfbewohnern freundlich begrüßt und können ein wenig durch die verschiedenen Bereiche des Dorfes laufen. An vielen Häusern hängen Hörner und Knochen von Tieren. Je mehr Geweihe an dem Haus hängen, desto angesehener ist die Famlilie und desto mehr Feiern wurden dort gefeiert.

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Aus jedem Haus lächeln uns die Bewohner der Häuser an und grüßen uns. Einige Frauen können wir bei der Herstellung von Kleidungsstücken beobachten und die Kinder spielen zwischen den Häusern. Wir machen schöne Bilder und Videos und freuen uns, dass wir fast die Einzigen sind die sich das Dorf ansehen.

Wir gehen kurz zurück zum Auto um uns unserer Sneakers anzuziehen da wir zum dritten Dorf, welches wir uns ansehen möchten durch einen Wald wandern müssen. Es geht über einen Trampelpfad vorbei an großen Bäumen, Palmen und sehr hohen und dicken Bambuspflanzen. Wir werden von einem lokalen Guide begleitet der uns mehr zu dem Dorf erzählt.

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Nach etwa einer Dreiviertelstunde bergauf und bergab erreichen wir das Dorf Tolulela Auch hier sehen wir das traditionelle Leben und die Männer erneuern gerade die Dächer einiger Gebäude, während die Frauen auf die Kinder aufpassen oder Kleidungsstücke herstellen.

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Unser lokaler Guide erzählt uns ein paar Details zum Leben und zum Aufbau der Dörfer. Anschließend laufen wir wieder bergab und treffen uns mit Kornelis. Wir fahren weiter und erreichen nach recht kurzer Zeit die heißen Quellen vom Bajawa. Je höher man in das Wasser des Flusses geht, desto heißer ist dies. Wir gehen etwas flussabwärts und entspannen bei einer Wassertemperatur von ca. 45-50 Grad.

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Viel länger als eine Viertelstunde am Stück hält man es allerdings nicht aus, da es im Wasser und auch draußen viel zu warm ist und es leicht auf den Kreislauf geht. Nachdem wir ausgiebig die heißen Quellen genutzt haben essen wir zu Mittag, bevor wir weiter anschließend weiter nach Ruteng fahren. Die Landschaft sieht wie die letzten Tagen wieder wunderschön und unberührt aus. Immer wieder geht es über sie sehr kurvenreiche Straßen die Berg hoch und wieder runter. Nach einigen Stunden Fahrt, erreichen wir eine einheimische Schnapsbrennerei wo wir alle ein kleines Schlückchen probieren 😀

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Anschließend geht es weiter nach Ruteng, wo wir gegen halb acht ankommen. Wir gehen in einem kleinen Lokal noch etwas Essen bevor wir zu unserem Hotel weiter fahren. Am Hotel angekommen, geht es direkt aufs Zimmer und wir nutzen den restlichen Abend nach dem Duschen um ein wenig am Notebook zu arbeiten bevor wir schlafen gehen.

16.06.2019 Tradionelles Dorf im Regenwald (Tag 77)​

Heute ist Tag fünf unseres Overlandtrips. Wir stehen auf, frühstücken umringt vin Reisfeldern, packen unsere restlichen Sachen zusammen und fahren gegen halb acht los. Zunächst fahren wir zum Ruteng Pu‘u Dorf, welches das Gründungsdorf der Stadt Ruteng ist. Es bestand ursprünglich aus nur zwei Häusern, die anderen Häuser sind später hinzu gekommen.

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Ein Junge kommt freundlich auf uns zu gelaufen und erzählt uns von seinem Dorf und den Traditionen. Er lernt seit mittlerweile drei Jahren englisch und deutsch und wir sind erstaunt darüber, wie gut er diese Sprachen sprechen kann. Wir erfahren zum Beispiel, dass der Innenhof nur für den König und die Königin des Dorfes zugänglich war. Das „normale Volk“ durfte diesen Bereich nicht betreten. Für sie war die Mauer um den Innenhof. Dort durften sie entlang laufen und sich aufhalten. Der äußere Bereich um die Mauer war für Sklaven und arme Menschen vorgesehen.Nach einer Weile verabschieden wir uns von den netten Dorfbewohnern und fahren weiter zum Spiderweb rice field.

Dort angekommen müssen wir einen kurzen steilen Weg hinauf laufen und haben von dort einen tollen Blick über die Reisfelder, welche tatsächlich an ein Spinnennetz erinnern und auf der anderen Hügelseite über die Stadt. Wir machen ein paar Fotos und Videos und laufen zurück zum Auto.

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Unser heutiges Ziel ist das Dorf Waerebo, welches noch einige Autostunden entfernt liegt. Auf dem Weg fahren wir immer wieder an kleinen Dörfern vorbei und durch Wälder. Die Straße wird immer schlechter und so fühlen wir uns nach kurzer Zeit schon wie auf einer Offroadpiste. Immer wieder fahren wir auch an Reisfeldern vorbei, auf denen Wasserbüffel friedlich grasen.

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Nach ca. vier Stunden kommen wir im Denge Dorf, dem Ausgangspunkt für unsere Wanderung nach Waerebo an und bestellen uns etwas zu Essen zum Mittag. Wir haben einen schönen Blick Richtung Küste und auf die Insel Pulau Mules.

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Nachdem wir uns gestärkt haben lernen wir unseren Porter kennen der uns durch den Dschungel zum traditionellen Dorf Waerebo bringt. Die erste Stunde laufen wir noch auf einer asphaltierten Straße, welche in den Dschungel endet. Dort wandern wir noch weitere zwei Stunden (ununterbrochen bergauf) über lehmigen, steinigen und wurzeligen Boden zum Dorf Waerebo.

Gegen 18 Uhr kommen wir dort an und gehen zunächst zum Haupthaus, wo uns das Dorfoberhaupt in einer kurzen Zeremonie willkommen heißt und uns für die Nacht in seinem Stamm aufnimmt. Anschließend werden wir zu einem anderen traditionellen Haus gebracht, wo wir die Nacht auch schlafen werden. Die Häuser sind in einem Kreis zueinander aufgestellt und haben ein rundes, langgezogenes spitzes Dach, welches fast bis zum Boden ragt. Die Schlafplätze für die Besucher sind im Kreis am Rand des Hauses platziert. In der Mitte sind Sitzkissen und eine „Decke“ auf den Boden gelegt, welches der Essbereich ist.

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17.06.2019 Zurück nach Labuan Bajo (Tag 78)​

Als wir gegen sechs Uhr wach werden, stellen wir fest, dass das Haus schon was leer ist da alle anderen bereits aufgestanden sind. Noch etwas verschlafen stehen wir auch auf und machen uns fertig. Wir gehen aus unserem Haus heraus und haben zum ersten Mal einen tollen Anblick auf das Dorf. In Waerebo und dem zweiten Dorf welches etwas den Berg runter liegt wohnen etwa 700 Menschen. Das Dorf liegt in einem Tal und ist von Bergen umrundet. Jede Person die wir anschauen lächelt uns an und sagt freundlich guten Morgen. Da wir bis zum Frühstück noch etwas Zeit haben, holen wir unsere Kameras und machen ein paar schöne Fotos und Videos. Langsam geht hinter den Bergen auch die Sonne auf. Da es gestern Abend bei der Ankunft bereits dunkel war, können wir uns heute Morgen das erste Mal das gesamte Dorf und die einzelnen Häuser anschauen.

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Gegen sieben Uhr wird das Frühstück zubereitet. Es gibt leckeren Reis, Omelette und eine Art Kräcker. Wie am Abend davor sitzen wir mit allen Besuchern gemeinsam in der Mitte des Hauses und frühstücken zusammen.

In der Zwischenzeit ist die Sonne aufgegangen und das ganze Dorf wird von der Sonne angestrahlt. Wir machen ein paar letzte Bilder und gegen kurz nach acht machen wir uns auf den Rückweg. Wir laufen die Strecke vom Vorabend durch den Regenwald bergab und haben eine tolle Aussicht auf die umliegende Landschaft.

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Nach etwa zwei Stunden kommen wir unten an und Kornelis wartet bereits auf uns. Nun steht eine etwa fünf- bis sechsstündige Fahrt nach Labuna Bajo an. Die ersten drei Stunden ist die Küstenstraße leider ziemlich schlecht und schmal und wir kommen lediglich mit geringem Tempo voran. Kornelis muss immer wieder Steine und Äste von der Straße räumen. Die Aussicht auf die Landschaft und die Insel Pulau Mules ist aber wunderschön..

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Gegen halb eins legen wir unserer Mittagspause in einer kleinen Stadt ein, bevor es in Richtung Labuan Bajo weiter geht. Die nächsten anderthalb Stunden gehen recht schnell um und kurz bevor wir den Berg Richtung Labuan Bajo runter fahren, legen wir einen Stop an einen Aussichtspunkt ein.

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Gegen halb fünf kommen wir an unserem Hotel an und können direkt auf unser Zimmer. Anschließend gehen wir zu der Agentur bei der wir die Komodotour für die kommenden drei Tage gebucht haben um letzte Details zu besprechen. Wir laufen noch ein wenig durch die Stadt, über den jeden Abend stattfindenden Fisch-Nachtmarkt und gehen etwas essen. Als wir wieder im Hotel ankommen, packen wir die letzten Sachen für unsere Komodotour ein und beschäftigen uns mit der Planung für unser nächstes Ziel Lombok bevor wir schlafen gehen.

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