11.+12.12.2019 Wir erkunden Huaraz (Tag 256+257)

Am heutigen Tag geht es von Lima in die Berge nach Huaraz. Bevor es mit dem Uber zur Busstation geht, lassen wir uns das Frühstück auf der Dachterrasse schmecken. Auf Grund des morgendlichen Staus dauert die Fahrt etwas über eine halbe Stunde. Pünktlich um halb elf fährt unser Bus ab. Wir halten noch an einer weiteren Station an um Passagiere einzusammeln bevor wir nach knapp zwei Stunden im Gewusel von Lima endlich die Stadt verlassen.

Leider sehen wir, dass das Wetter Richtung Norden nicht wirklich gut aussieht und als die ersten Hügel beginnen, fängt es bereits an zu regnen. Es ist ziemlich wolkig und nebelig und so sehen wir von der Landschaft nicht wirklich viel. Im Grunde regnet es fast die ganze Fahrt. Gegen sieben Uhr erreichen wir etwas verspätet im strömenden Regen Huaraz. Mit dem Taxi geht es zum Hostel, da wir keine Lust haben durchnässt anzukommen wenn wir laufen würden. Zum Glück hört es wenig später doch auf zu regnen, sodass wir uns noch ein bisschen die Beine vertreten und etwas einkaufen können. Am Abend sortieren wir ein paar Bilder und gehen anschließend schlafen.

Der nächste Tag beginnt. Heute wollen wir so lange es trocken ist ein wenig die Stadt Huaraz erkunden. Die Wettervorhersage ist leider weder für heute, noch für die kommenden Tage wirklich gut. Eigentlich soll es von morgens bis abends nur regnen :-(. Nach den Frühstück laufen wir, da es trocken ist erstmal los und kommen zuerst an einer Kirche vorbei.

Kirche Huaraz Peru
Marktstraßen Huaraz Peru

Anschließend gehen wir weiter zum Plaza de Armas und der Kathedrale die direkt am Platz steht. Der Platz ist mit seinen vielen Blumen und grünen Pflanzen wirklich schön angelegt und auch hier gibt es bereits die Weihnachtsdeko.

Plaza de Armas Huaraz Peru
Kathedral Plaza de Armas Huaraz Peru

Wir haben im Internet heraus gefunden, dass es hier in Huaraz einen großen Markt mit etlichen Geschäften und Essensmöglichkeiten gibt. Der Markt ist in wenigen Gehminuten vom Plaza de Armas erreichbar und auch in den umliegenden Straßen vom Markt verkaufen Peruaner Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und vieles mehr.

Mercado Central Huaraz Peru
Mercado Central Huaraz Peru

Zuerst laufen wir durch die große Markthalle und danach durch die vielen umliegenden kleinen Straßen. Es macht richtig Spaß dem wuseligen Treiben zuzuschauen und das Beste ist, dass wir gefühlt keine anderen Touristen sehen. Ein frischer Saft darf natürlich auch nicht fehlen.

Markstraßen Huaraz Peru
Frauen / Straßenverkäuferinnen Huaraz Peru

Da es etwas zu tropfen anfängt beschließen wir im Markt etwas essen zu gehen. Zum Glück hat es danach wieder aufgehört und wir laufen langsam richtig Hostel zurück. Auf dem Weg dahin wollen wir uns bei ein paar Agenturen Informationen zu möglichen Touren besorgen. Leider fängt es auf einmal tierisch an zu schütten und wir kommen ziemlich nass wieder im Hostel an. Das hätte nun wirklich mit dem Regen nicht sein müssen. Da es leider nicht wirklich den Eindruck macht das es zeitnah wieder aufhört, nutzen wir die nächsten Stunden um die Angebote der Agenturen mit anderen Anbietern im Internet zu vergleichen. In einer kurzen trockenen Phase gehen wir noch eine Runde spazieren, Adriano geht zum Friseur und verbringen den restlichen Abend auf Grund des Regens im Zimmer.

13.12.2019 Unglaublicher Gletschersee (Tag 258)

Huaraz ist neben der wunderschönen Berglandschaft auch für die schönen Gletscherseen bekannt. Die Gletscherseen in Neuseeland haben uns so super gut gefallen, dass wir auf jeden Fall in Peru auch zu einem wollen. Eigentlich wollten wir zur bekannten Lagune 69 wandern. Aufgrund der Regenzeit und der katastrophalen Wettervorhersage haben wir uns gegen die Tageswanderung zur Lagune 69 entschieden. Es gibt jedoch eine tolle Alternative. Wir haben uns für den heutigen Tag für die etwas unbekanntere Laguna Paron entschieden. Um kurz nach acht Uhr werden wir bei einem Sonne- und Wolkenmix abgeholt und wir hoffen sehr, dass das Wetter auch wenn es nicht so richtig gut angesagt ist doch ähnlich wie in Huaraz ist.

Wir verlassen die Stadt Richtung Norden und fahren parallel zur Cordillera Blanca Bergkette. In Carhuaz legen wir eine Pause ein die leider etwas länger wird, da einige wohl die Zeit vergessen haben. Bis zur Stadt Caraz fahren wir auf der asphaltierten Straße bevor es Offroad weiter geht. Die nächsten 35 Kilometer geht es ziemlich wackelig auf der Schotterstraße über Serpentinen die Bergkette hinauf. Wir kommen den Wolken immer näher und langsam ziehen immer mehr Wolken und kleine Nebelschwaden auf. Wir bekommen etwas Angst, ob wir gleich überhaupt noch was sehen werden. Die Strecke auf der Buckelpiste zieht sich ziemlich. Nach etwas über vier Stunden, auch auf Grund der langen Pause zu Anfang, erreichen wir den Gletschersee und freuen uns sehr, dass dieser noch nicht von Wolken eingehüllt ist.

Gletschersee Laguna Paron Peru
Gletschersee Laguna Paron Peru

Der Paron Gletschersee ist mit einer Länge von über drei Kilometern und einer Breite von ca. 700 Metern der größte See der Region und strahlt in einem schönen türkisblau. Da die Wolken bereits am Aussichtspunkt auf dem neben dem See gelegenen Hügel angekommen sind, beschließen wir zuerst Garry fliegen zu lassen und ein paar schöne Bilder aus der Luft zu machen.

Gletschersee Laguna Paron Peru
Gletschersee Laguna Paron Peru

Es zieht Sicht langsam doch immer mehr zu und so entscheiden wir statt zum Aussichtspunkt, der kaum noch zu sehen ist, lieber am Rand des Sees spazieren gehen. Zum Glück verziehen sich die Wolken immer mal wieder für einige Minuten, sodass wir einen tollen Blick über den kompletten See haben.

Gletschersee Laguna Paron Peru
Gletschersee Laguna Paron Peru

Nach insgesamt zwei Stunden laufen wir langsam zurück zum Bus und machen uns auf den Rückweg. Nach etwas über anderthalb Stunden erreichen wir wieder die asphaltierte Hauptstraße Richtung Huaraz. Zwischenzeitlich fängt es immer wieder an zu regnen und wir sind super froh, dass es am See Paron trocken geblieben ist. Gegen sechs Uhr kommen wir in Huaraz an und kurz nach der Ortseinfahrt geht auf einmal der Motor unseres Busses aus. Der Fahrer versucht mit einer weiteren Person eine Reparatur was aber nicht so richtig klappt. Nach einigen gescheiterten Versuchen mit dem Bus weiter in die Stadt zu fahren nehmen wir uns ein Taxi zum Hotel. Wir bringen die Sachen aufs Zimmer und gehen etwas essen. Die Portionen die wir in dem Restaurant bekommen sind so groß, dass sich gefühlt an einer Portion drei Leute satt essen könnten. Kugelrund machen wir uns auf den Rückweg zum Hotel und sehen, dass es bei der Kathedrale am Plaza de Armas eine Weihnachtstanzaufführung gibt und alles schön beleuchtet ist.

Kathedrale Plaza de Armas Huaraz Peru
Tanzaufführung Kathedrale Plaza de Armas Huaraz Peru

Wir schauen und die Aufführung einige Minuten an und schlendern dann zum Hotel. Kurz bevor wir da sind, läuft uns der süße Hund vom Vorabend über den Weg und er freut sich über ein paar Streicheleinheiten. Das wir da sind scheint sich herumgesprochen zu haben, denn auf einmal sind da fünf Hunde die schwanzwedelnd vor uns stehen. Die Hunde sind alle so süß und man würde sie an liebsten mitnehmen. Leider müssen wir die Hunde nach ausgiebigen Streicheleinheiten zurücklassen. Gut gesättigt mit tollen Eindrücken vom Tag lassen wir den Abend entspannt ausklingen.

14.12.2019 Abenteuer Planung (Tag 259)

Wir haben uns heute einen Entspannungstag eingebaut, da wir zwischen den beiden Tagesausflügen eine Pause haben möchten und wir etwas Zeit für die Planung von Brasilien benötigen. Mit dem Ausschlafen klappt es nicht so richtig aber wir bleiben noch etwas liegen. Nach dem Frühstück laufen wir in die Stadt und buchen die Tour zum Gletscher Pastoruri für den nächsten Tag.

Da es uns am und um den Markt so gut gefallen hat, schlendern wir noch einmal durch die umliegenden Straßen. Da heute Samstag ist, ist natürlich einiges los. Überall versuchen die Menschen ihre Ware zu verkaufen und wir können an den leckeren Kuchen und den frisch gebackenen Muffins nicht vorbei gehen ohne uns etwas davon mit zu nehmen. Die frisch gepressten Säfte in Peru sind so super lecker, dass wir davon einfach nicht genug bekommen. Da die Preise für das Obst und die Säfte super günstig sind, gehen wir auch heute wieder einen Saft trinken. Es gibt leckeren Mango Maracuja Saft. Anschließend laufen wir zum Plaza de Armas und beobachten das Treiben. 

zu dritt frisch gepressten Saft in Huaraz trinken

Eigentlich war bereits für den Vormittag eine hohe Regen- und Gewitterwahrscheinlichkeit angesagt. Wir freuen uns, dass es aber angenehm warm ist und die Sonne scheint. Seitdem wir in Peru sind, hat sich die Wettervorhersage zu unserem Glück bereits einige Male geirrt und es war dann doch viel besser. Gegen Mittag zieht es sich dann doch zu und fängt an zu nieseln. Wir machen uns schnell auf den Weg zum Hotel, da wir nicht noch einmal wie vor zwei Tagen nass werden wollen. Den Nachmittag verbringen wir auf dem Zimmer, vergleichen Flüge und planen den zeitlichen Ablauf für Brasilien. Am Abend kaufen wir noch etwas Proviant für den Ausflug am nächsten Tag ein und gehen essen. Die Portionen die es hier gibt sind echt der Wahnsinn. Von einer Portion kann sich gefühlt fast eine Familie satt essen. Den Abend nutzen wir um den Blog auf unserer Seite auf den neusten Stand zu bringen und ein paar Bilder zu bearbeiten. 

Asiatisch-peruanisches Essen Huaraz Peru

15.12.2019 Es geht hoch hinauf (Tag 260)​

Für unseren letzten Ausflug in Peru, haben wir uns ein weiteres Highlight aufgehoben. Heute geht es zum Pastoruri Gletscher der auf einer Höhe von 5000 Metern liegt. Nach den Frühstück warten wir unter teils blauen Himmel und bei Sonnenschein auf den Bus der uns für die Tour abholen soll. Die Abholung ist zwischen halb neun und neun geplant und um 9.10 Uhr soll der Bus letztendlich Richtung Nationalpark losfahren. Um kurz nach neun bekommen wir allerdings das Gefühl, dass man uns vergessen hat. Wir kontaktieren die Agentur und der Mitarbeiter sagt uns wir müssen zur Agentur laufen. Wir hatten am Vortag aber extra die Tour für den gleichen Preis mit Abholung am Hotel gebucht. Er scheint was zu klären und schreibt uns kurze Zeit später, dass der Bus in wenigen Minuten ankommen wird. Knapp 20 Minuten später stehen wir immer noch am Hotel und weit und breit ist kein Bus zu sehen. Auf einmal taucht um kurz nach halb zehn ein klappriges Auto auf. Der Fahrer kennt Adrianos Namen und unsere Tour. Wir denken uns, dass er uns zum Bus bringen wird. Nach einigen Minuten Fahrt erreichen wir einen Busbahnhof und eine Frau weißt uns einem Bus zu.

Mittlerweile ist es fast zehn Uhr, wir sind fast eine Stunde verspätet und es scheint ein völliges Chaos zu herrschen, da zwei Mitarbeiter ohne Ende telefonieren und immer wieder einzelne Leute auftauchen, die bei uns in den Bus einsteigen. Um kurz nach zehn Uhr geht es dann endlich los. An einem typischen Touristenrestaurant gibt es eine Pause bevor wir den Nationalpark erreichen. Wir fahren ein Stück über eine Schotterstraße bevor wir den Eingang des Huascaran Nationalparks erreichen und wir uns die Tickets kaufen. Die Natur um uns herum sieht wirklich schön aus.

Huascaran Nationalparks Peru

Unser erster Stopp danach ist ein See unter dem es eine Gasquelle gibt und Teile des Wassers und des Bodens blubbern. Die orange Farbe, die durch das austretende Gas entstanden ist, sieht ziemlich unreal aus.

Gassee Huascaran Nationalparks Peru
Huascaran Nationalparks Peru

Danach geht es weiter zum See der sieben Farben. Leider ist es aber aktuell ziemlich bewölkt, sodass das Farbspiel ohne die Sonne nicht wirklich zur Geltung kommt. Um uns herum sehen wir bereits einige der bis zu zwölf Meter groß werdenden Puya Raimondii Pflanzen aus der Gattung der Bromeliengewächse, die nur in einer Höhe von 3500 bis 4500 Metern in Peru, Bolivien und nördlichen Chile wachsen. Die Pflanzen werden bis zu einhundert Jahre alt und blühen nur ein einziges mal in ihrem Leben. Nachdem sie das eine mal geblüht haben, stirb die Pflanze. Wir sind sprachlos, wie gigantisch die Pflanze ist und kommen uns so winzig vor.

Puya Raimondii Pflanzen Huascaran Nationalparks Peru
Puya Raimondii Pflanzen Huascaran Nationalparks Peru

Dann geht es weiter die Berge hinauf, vorbei an einer wirklich schönen Landschaft. Etwas überraschend taucht auf einmal ein Gletscher auf, den wir gar nicht auf dem Zettel hatten. Der Nevada Huarapasca Gletscher liegt auf einer Höhe von über 5200 Metern und erstreckt sich über mehrere kleine Schluchten.

Wir kommen an eine Kreuzung, biegen rechts ab und fahren direkt auf eine dunkle Front in ein Unwetter zu. Hoffentlich wir es nicht ganz so böse wie es gerade aussieht. Als wir den Parkplatz des erreichen regnet es und es macht nicht den Eindruck, dass es bald aufhört. Dick angezogen und mit Regenschirm ausgestattet beginnen wir mit dem Aufstieg. Nach etwa zwei Drittel der zwei Kilometer langen Strecke hört es plötzlich auf zu regnen und innerhalb von wenigen Minuten klart es auf, wir sehen blauen Himmel und die Sonne kommt immer mehr durch. Wir grinsen uns an und können unser Glück kaum fassen. Kurz danach taucht auch schon der Pastoruri Gletscher vor uns auf. Was für ein toller Anblick!

Nevada Huarapasca Gletscher Huascaran Nationalparks Peru
Pastoruri Gletscher Huascaran Nationalparks Peru
Nevada Huarapasca Gletscher Huascaran Nationalparks Peru

Das Wetter wird immer besser und wir laufen noch ein Stück näher an den Gletscher heran. Wir wollen das aktuell gute Wetter nutzen und mit Garry ein paar schöne Aufnahmen aus der Luft vom Gletscher machen. Den Nevada Huarapasca Gletscher, den wir während der Busfahrt entdeckt haben, können wir von dem Hügel auf dem wir stehen auch sehen.

Pastoruri Gletscher Huascaran Nationalparks Peru
Pastoruri Gletscher Huascaran Nationalparks Peru
Nevada Huarapasca Gletscher Huascaran Nationalparks Peru
Berge Huascaran Nationalparks Peru

Langsam zieht es sich von der Pastoruri Gletscher Seite wieder zu und wir holen Garry lieber schnell wieder zurück. Wir laufen direkt zum See hinunter und wollen ein paar Bilder von der Gletscherwand machen. Auf einmal fängt es ziemlich doll an zu hageln und wir sind super froh, dass wir das gute Wetter für Garry genutzt haben. Trotzdem genießen wir noch den Anblick des Gletschers, denn lange wird es den leider nicht mehr geben. Da der Gletscher im Winter nicht mehr an Eis zunimmt sondern nur noch schmilzt wird es ihn nicht mehr lange geben. Forscher vermuten, dass der Pastoruri Gletscher in 10 Jahren verschwunden sein wird. Wieder einmal kriegen wir mit eigenen Augen mit, was der Klimawandel anrichtet. Wirklich sehr traurig. 

Langsam machen wir uns auf den Rückweg zum Bus und hoffen, dass wir einigermaßen trocken ankommen. Nach einigen Minuten hört es auf zu hageln, klart wieder etwas auf und sogar die Sonne zeigt sich noch einmal. Das ist hier wirklich schon ein ziemlich seltsames. Innerhalb von ein paar Minuten ändert es sich komplett. Wir kommen trocken am Bus an und fahren zurück Richtung Parkeingang. Es schüttet die komplette Fahrt bis Huaraz wie aus Eimern und wir scheinen tatsächlich die einzige gute Zeit am Tag beim Gletscher gehabt zu haben. In Huaraz angekommen gehen wir noch einmal bei dem leckeren Chinesen essen und packen anschließend unsere Rucksäcke, da es am nächsten Morgen wieder zurück nach Lima geht.

Pastoruri Gletscher Huascaran Nationalparks Peru .JPG

16+17.12.2019 Auf zurück in die peruanische Hauptstadt (Tag 261+262)​​

Heute geht es wieder zurück in die peruanische Hauptstadt. Wir haben uns extra eine Tagesfahrt gebucht, da die Fahrten in der Nacht auf den ziemlich löchrigen peruanischen Straßen nicht wirklich erholsam sind. Nach dem Frühstück geht es mit dem Taxi zum Busbahnhof. Heute ist das Wetter richtig schön und wir haben zum Abschluss einen tollen Blick auf die umliegenden schneebedeckten Berge.

Berglandschaft Huaraz Peru

Pünktlich geht es mit dem Bus los. Leider fährt der Fahrer das erste Stück nicht wirklich gut. Er fährt viel zu schnell und überholt ständig vor uneinsehbaren Kurven. Zum Glück ist es unsere einzige Busfahrt in Peru die so verläuft. Immerhin werden wir aber bei dem Wetter mit einem schönen Panoramablick auf die umliegende Berglandschaft belohnt. Auf dem Hinweg hat es ja durchgehend geregnet und wir haben überhaupt nicht gesehen.

Wir machen wieder an dem gleichen Restaurant eine Pause und haben als wir dort ankommen schon das Gefühl, dass wir zeitlich verspätet sind, obwohl wir gar keinen Stau hatten. Nach einer halben Stunde geht es weiter Richtung Lima. Wir kommen zwar ohne Stau voran, sind aber als wir die Einfahrt von Lima erreichen schon über anderthalb Stunden verspätet. Da wir die Stadt im absoluten Feierabendverkehr erreichen, stehen wir auf der Strecke zum Plaza Norte fast nur im Stau. Wir erreichen endlich die Stadt mit über zwei Stunden Verspätung. Da so viel los ist und auf einigen Straßen alles steht weil abbiegende Fahrzeuge die Straßen blockieren, warten wir dann noch eine Dreiviertelstunde auf unser Uber.

Berglandschaft auf der Strecke Huaraz Lima, Peru

Mit dem Sonnenuntergang kommen wir bei unserem Hostel an. Wir checken ein um stehen auf einmal in einem 12 Bettzimmer, obwohl wir ein 6 Bettzimmer gebucht haben. An der Rezeption erzählt man uns wir hätten ein Upgrade bekommen, da es sich bei dem gebuchten 6 Bettzimmer um sechs Betten in einem Gemeinschaftsraum handelt wo den ganzen Tag Leute ein und aus laufen. So ein Zimmer haben wir auf der ganzen Reise noch nicht gesehen und sind ziemlich verwundert. Angeblich hat uns das Hotel eine Mail dazu geschrien, jedoch haben wir diese aber nicht erhalten. Der Manager ist, da so wenig los ist so nett, dass wir in ein 4 Bettzimmer umziehen können. Als wir auf dem Zimmer ankommen, sind wir dann ziemlich kaputt vom Tag. Wir sortieren noch ein paar Bilder aus und gehen schlafen.

Der letzte Tag in Peru beginnt. Den heutigen Tag wollen wir etwas zum planen nutzen. Bei dem Frühstücksbuffet können wir es uns richtig gut gehen lassen. Nach dem Frühstück gehen wir eine Runde spazieren und verbringen den Vormittag damit Flugpreise zu vergleichen und die Inlandsflüge in Brasilien, sowie unseren Flug nach Chile zu buchen. Die Zeit verfliegt und es ist bereits Nachmittag. Im Hostel gibt es einen Kicker und einen Billardtisch. Um mal eine Pause zu haben, spielen wir ein paar Runden. Am Abend essen wir und gehen noch mal etwas spazieren um uns die Beine zu vertreten. Wir packen die Rucksäcke fertig und legen uns für ein paar Stunden hin, da die Nacht sicherlich nicht so erholsam sein wird. Gegen halb zwölf geht es mit dem Uber dann zum Flughafen. Da wir schon eingecheckt haben, müssen wir nur die Koffer abgeben. Pünktlich um halb zwei, fliegen wir zu unserem Zwischenziel Sao Paulo nach Brasilien ab.

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