Peking ist die Hauptstadt Chinas und hat ca. 21,54 Millionen Einwohner. Die Stadt ist definitiv ein Besuch wert und beherbergt gleich mehrere Highlights einer jeden Chinareise wie zum Beispiel die Chinesische Mauer, die verbotene Stadt und der Sommerpalast.

Unterkunft

In Peking gibt es unmengen an Hotels und Hostels wo selbstverständlich jede Preisklasse vertreten ist. Wir fanden Peking etwas teuerer im Vergleich zu den anderen Städten, die wir in China besucht haben, waren aber mit unsere Unterkunft sehr zufrieden.
Wir haben hier gewohnt: 365 Inn.

Die Unterkunft ist super gelegen, ca. 20 Minuten bis zum Südeingang der verbotenen Stadt und ca. 10 Minuten bis zur U-Bahn. Das Hostel hat ein eigenes Restaurant, die Preise sind in Ordnung. Die Zimmer sind klein aber sauber. In der Straße gibt es viele Restaurants und Supermärkte.

Fortbewegung

Wir fanden es sehr einfach, in Peking von A nach B zu kommen. Das U-Bahnnetz ist sehr gut ausgebaut und ausgeschildert und die Fahrten sind sehr günstig. Falls Ihr länger in Peking seid, könnte sich eine Bejing Transportation Card lohnen, die Ihr an allen Ticketständen mit dem Logo IC-Card bekommt. Durch diese Karte habt ihr nochmal minimale Rabatte auf die einzelnen Fahrten und Ihr könnt sie mit einem beliebigen Guthaben aufladen.
Es gibt mehrere Fernbahnhöfe (falls Ihr mit der Fernbahn weiter fahrt unbedingt mehrere Tage vor Abfahrt das Ticket kaufen. Nur Bargeldzahlung möglich, Pässe unbedingt mitnehmen, da die Tickets personalisiert werden. Unbedingt darauf achten, von welchem Bahnhof ihr abfahrt. Am Abfahrtstag rechtzeitig da sein (wir waren immer ca. 2 Stunden vorher da), da die Sicherheitskontrollen zum Teil sehr lange dauern und die Bahnhöfe sehr groß und voll sind.

Pekings Sehenswürdigkeiten

In Peking gibt es mit die bekanntesten Sehenswürdigkeiten von China, welche Euch sprachlos machen werden.

Die chinesische Mauer

Die chinesische Mauer ist ca. 21.196,18 Kilometer lang. Sie verläuft über Gebirge, Täler und Wüstenabschnitte. Sie ist ca. sechs Meter breit und an manchen Teilen vier, an manchen sogar 16 Meter hoch. Sie diente als Grenze um die nomadischen Völker aus dem Nordern des chinesischen Kaiserreichs fernzuhalten und die Bevölkerung vor Raubüberfällen zu schützen. Der Bau begann im 7. Jahrhundert v. Chr.

Vier Abschnitte können von Touristen besichtigt werden. Der bekanntest Abschnitt ist Badaling.

Die anderen Abschnitte sind Mutianyu, Simatia und Juyongguan.
Es gibt unter anderem auch Anbieter die Touren von restaurierten Bereichen zu unrestaurierten Bereichen zum Teil auch mit Übernachtungen anbieten.

Abschnitt Badaling

Wird am häufigsten besucht und ist komplett restauriert. Recht kurze Anfahrtsstrecke mit einer Entfernung von ca. 70 KM aus Peking.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

  • Bus 919 oder Touristenbus
  • Nr.1 von Front Gate (Qianman), Nr. 2 von Peking Hauptbahnhof, Nr. 3 von East Bridge oder Nr. 4 von Xizhi Tor oder Peking Zoo.

Öffnungszeiten: 6.40 Uhr bis 18.30 Uhr

Abschnitt Mutianyu

Dieser Abschnitt iat viel ruhiger und weniger besucht als Badaling. Er ist zum Großteil restauriert, aber auch noch einige Teile im nicht restauriertem Zustand. Ihr habt hier einen tollen Ausblick über die umliegende Landschaft. Die Entfernung ca. 90 KM von Peking.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

etwas schwierig da nur ein Bus am Morgen hin und am Nachmittag zurück fährt. Dieser Bus fährt nicht direkt zum Eingang des Mauerbereiches, sodass ein kleines Stück mit z.B. einem Taxi zurückgelegt werden muss. Es gibt die Busnummer 916 oder Touristenbus Nr. 6 von Xuan-Wu-Tor.

Öffnungszeiten: 7.30 bis 17.30 Uhr

Wir haben unseren Ausflug nach Mutianyu inkl. Transferbus+Eintritt über http://www.getyourguide.de gebucht.
Der Eintrittspreis über Get Your Guide pro Person für die Mauer und Seilbahn: ca. 21,00 €

Noch ein paar hilfreiche Tipps für den Besuch

  • festes Schuhwerk empfohlen
  • ausreichend Wasser/Getränke mitnehmen da die Preise an der Mauer recht hoch sind.
  • Ausreichend Sonnenschutz und Kleidung mitnehmen um sich gegen den hin und wieder kalten zugigen Wind zu schützen.
  • Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Fernglas und Snacks für den Aufenthalt mitnehmen.
  • Wem das selber organisieren zu aufwendig ist, kann auch in der Unterkunft nach einem Ausflug fragen. Die meisten Unterkünfte bieten Ausflüge zu der chinesischen Mauer an.

Die verbotene Stadt

Die Verbotene Stadt ist eine Palastanlage im herzen Pekings. Dort haben früher die Kaiser gewohnt. Dem normalen Volk war der Zutritt in die verbotene Stadt untersagt, daher auch der Name.

Wir empfehlen Euch, über http://www.getyourguide.de Tickets zukaufen inklusive dem Zugang zum Uhrensaal und der Schatzkammer.
Der Eintrittspreis für die verbotene Stadt inkl. Uhrensaal und Schatzkammer: ca. 17,10 €

Öffnungszeiten: 8:30-17:00 Uhr (April-Oktober), 8.30-16:30 (November-März)

Es gibt Vormittags- und Nachmittagstickets, welche zeitlich begrenzt sind. Dies kontrolliert aber keiner daher empfehlen wir das Vormittagsticket, da die verbotene Stadt wirklich riesen groß ist und man locker einen ganzen Tag verbringen kann und trotzdem noch nicht alles gesehen hat.

Noch ein paar hilfreiche Tipps für den Besuch

  • Ausreichend Wasser und ein paar Snacks mitnehmen
  • Sonnenbrille und Kopfbedeckung nicht vergessen
  • Sonnencreme mit nehmen
  • bequeme Schuhe anziehen.

Aus Respekt vor der Kultur empfehlen wir, keine kurzen Hosen und Kleider anzuziehen, sowie die Schultern zu bedecken (notfalls mit einem Tuch), da man in verschiedene Tempelanlagen geht.

Der Sommerpalast

Der Sommerpalast liegt im Nordwesten der Stadt, ca. 20 KM von Peking entfernt.

Der Sommerpalast war der bevorzugte Aufenthaltsort der Kaiserhofes in den heißen Sommermonaten.

Eintritt: 8 Euro für ein Kombiticket, bei dem man unter anderem Zutritt zur Szouzhou Straße und zum Tower of Buddhist Incense bekommt.

Öffnungszeiten:

8:30-17:00 (01.04.-31.10.), 9:00-16:00 (01.11.-31.03.)

Anfahrt: U-Bahnlinie 4 bis Yiheyuan, oder mit den Buslinien 726,826,718,332,331,737 bis Yiheyuan Dongmen

Noch ein paar hilfreiche Tipps für den Besuch

  • Nordeinang nutzen und dann über die Szouzhou Straße und Tempelanlagen etc. nach unten zum See spazieren.
  • wie immer an Sonnenschutz, ausreichend Wasser, Snacks und bequeme Schuhe denken 🙂

Der Himmelsaltar

Der Himmelsaltar ist eine Tempelanlage in der die Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien für eine gute Ernte gebetet haben.

Eintritt: ca. 5 Euro inkl. Zutritt zu den Gebäuden

Öffnungszeiten: 6-21 Uhr

Öfnnungszeiten der Gebäude im Park:

  • 8:00-17:30 (März-Juni)
  • 8:00-18:00 (Juli-Oktober)
  • 8:00-17:00 (November-März)

Lage: 4 KM vom Zentrum entfernt

Noch ein paar hilfreiche Tipps für den Besuch

Die Parkanlage ist wunderschön weitläufig. Zieht euch also bequeme Schuhe an und nehmt euch Snacks und Getränke mit um den Tag dort zu verbringen 🙂

Himmelsaltar, China. Peking

Der Konfuziustempel und das Imperial Collage Museum

Der Konfuziustempel in Peking ist der zweitgrößte seiner Art und ist zu Ehren Konfuzius erbaut worden. Dort sind über 300 Stehlen, die unter Anderem die Namen erfolgreicher Prüfungsabsolventen und Texte von Konfuzius behinahlten. Die im Tempel befindlichen Hallen präsentieren die Geschichte des Konfuzianismus.

Eintritt: 4€

Öffnungszeiten: täglich von 8:30-16:30 Uhr

Lage: fußläufig von der U-Bahnstation Yonghegong Lama Temple zu erreichen

Noch ein paar hilfreiche Tipps für den Besuch

zu jeder vollen Stunde findet eine traditionelle Tanzeshow im hintersten Bereich der Tempelanlage statt. Die Show ist kostenlos und lohnt sich sehr.

Peking, Konfuziustempel, Tanzshow

Der Lamatempel (Yonghe-Tempel)

Der Lamatempel ist einer der größten lamaistischen Tempel außerhalb Tibets und soll die am besten restaurierte Tempelanlage Pekings sein (es war unser erster Tempel in China und hat uns dementsprechend natürlich geflasht). Hier hat der Prinz Yinzhen gewohnt welcher seine Residenz zu ehren seines Vaters in einen lamaistischen Tempel umgebaut hat.

Eintritt: ca. 2,65€

Öffnungszeiten: täglich von 9:00-17:00 Uhr

Lage: nördlich vom Konfuziustempel, fußläufig von der U-Bahnstation Yonghegong Lama Temple zu erreichen

Noch ein paar hilfreiche Tipps für den Besuch

Grade in den Abendstunden leuchten die Gebäude besonders schön 🙂

LAmatempel, China, Peking

Die Olympiastadt

Das Olympic Green (Olympiapark) wurde für die olympischen Spiele 2008 neu errichtet. Sie liegt im norden der Stadt, ca. 15 KM nördlich des Zentrums.
Der Komplex umfasst eine Größe von fast 800 Hektar und im Norden des Geländes befindet sich ein großer Parkkomplex, wo die Einheimischen gerne Picknicken und ihre freie Zeit verbringen. Unter Anderem gibt es das Nationalstadion, das Schwimmzentrum, die nationale Hallenstadion, eine Hockeyanlage, ein Messe- und Tenniszentrum, eine Bogenschießanlage und das olympische Dorf.

Eintritt: kostenlos

Öffnungszeiten der Parkanlage: 6:00-21:30 Uhr

Anfahrt: wir sind mit der U-Bahn bis Olympic Sports Center gefahren und am südlichsten Punkt des ganzen Komplexes raus gekommen. Von dort sind wir Richtung Norden zum Park gelaufen (auf dem Weg gibt es noch die U-Bahnstationen Olympic Green und South Gate of Forest Park). Wir sind durch den Park bis zum Westausgang gelaufen und von dort mit der U-Bahn (Haltestelle Lincuiqiao) zurück in die Stadt gefahren.

Peking Ente

Wir haben uns spontan dazu entschieden mit Christina, welche wir bei der chinesischen Mauer kennengelernt haben Pekingente zu essen. Wir waren in einem sehr noblem Restaurant, welches zu einem Hotel gehörte. Die Ente muss vorbestellt werden und wird am Tisch tranchiert. Was wir leider nicht wussten war, dass hier im Endeffekt nur die Brust der Ente serviert wird und der Rest für weiter Gerichte genutzt werden, somit mit einer Ente mehrfach verdient wird.
Das Essen war trotzdem sehr lecker, allerdings eher eine Vorspeise für eine Person als ein Hauptgericht für drei.

Wir waren im: The opposite House

Wir haben später noch erfahren, dass es im LIQUN sehr gute Pekingente geben soll, wo man wirklich die GANZE Ente bekommt. Dies haben wir allerdings nicht mehr ausprobiert. Falls Ihr gerne Peking Ente probieren möchtet, denkt daran diese vorzubestellen, da der Zubereitungsprozess mehrere Stunden dauert.

Weitere Tipps

  • Lauft unbedingt durch die Nebenstraßen und esst bei den dort gelegenen Garküchen. Das Essen ist super lecker und günstig. Wenn der Laden oder der Stand voll ist und viele Einheimische dort essen kann man nichts falsch machen und brauch keine Angst haben sich den Magen zu verderben. Seid vorsichtig was das Thema Schärfe betrifft 😀 Da haben wir schon mehrfach lieber die Soße separat bestellt, da das Essen sonst für uns Europäer viel zu scharf ist.
  • Ladet euch eine offline Übersetzerapp herunter. Dies vereinfacht die Kommunikation enorm, da die meisten Chinesen kein Englisch sprechen.
  • Wir können die APP Metroman nur wärmstens empfehlen. Dies ist eine U-Bahn App, bei der Ihr die dementsprechende Stadt herunter laden könnt. Funktioniert auch offline 🙂
  • Da das Internet zensiert ist sind viele Webseiten nicht verfügbar, wie z.B. Google, Youtube, Whatsapp und Facebook. Wir haben einen VPN-Zugang gehabt, der aber leider nur begrenzt funktioniert hat. Sollte euer VPN mal nicht funktionieren, konnten wir ein Großteil mit bing.com in Erfahrung bringen. WeChat wird in China als Alternative zu Whatsapp genutzt.
  • Die Tempelanlagen sind nur bis max. 17 Uhr geöffnet achtet also am Besten bei der Planung eures Tages darauf
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