24.09.2019 Ist dieser Strand wirklich echt ? (Tag 177)​​​

Wir können heute morgen zum Glück ein bisschen länger schlafen, da wir auf dieser Reastarea glücklicherweise ein gutes Stück vom der Autobahn entfernt stehen. Wir machen uns fertig und frühstücken in der herrlichen warmen Sonne. Als wir gerade mit dem Abwaschen fertig sind, entdeckt Carina auf einer Wiese der Restarea drei rosa graue Kakadus, die den Boden nach Nahrung absuchen. Die Drei sind wirklich super niedlich und sehen einfach toll aus. Wir beobachten die Kakadus eine Zeitlang bevor wir zusammen packen und losfahren.

Kakadu Australien
Kakadu Australien

Unser erster Stopp am heutigen Morgen sind die Blowholes in der nicht weit entfernten Stadt Kiama. Über einen Tunnel in der Klippenwand wird Wasser vom Meer in diesen gedrückt und schießt durch den Druck meterhoch in die Luft.

Blowhole Kiama Australien
Küste Kiama Australien

Wir genießen die Aussicht, klettern ein bisschen über die Küstensteine und beobachten ein paar Kormorane die ihre Federn in der Sonne trocknen. Wir laufen zurück zu Kenobi und fahren weiter zum Sevenmile Beach in Gerroa. Auf dem Weg dahin kommen wir an einem Aussichtspunkt vorbei von dem man über den Strand und die umliegende Landschaft blicken kann.

Der Parkplatz des Strandes liegt nur wenige Fahrminuten entfernt. Den Strand erreichen wir vom Parkplatz über einen kleinen Weg, der durch einen Wald führt. Als wir ankommen, sehen wir eine große Gruppe Surfer die gerade mit ihrem Brettern ins Wasser laufen. Es macht den Eindruck als ob hier gerade ein Schnupperkurs stattfindet, da die Gruppe ungewöhnlich groß ist. Die Wellen sind an diesem Strand wesentlich kleiner als das, was wir die letzten Tage gesehen haben und bietet sich für Anfänger somit natürlich viel besser an. Vom Sevenmile Beach geht es weiter nach Jervis Bay.

Sevenmile Beach in Gerroa Australien

Dort führt an der Küste ein toller Weg lang, der verschiedene Buchten mit herrlich weißem Sand miteinander verbindet. Zwischen den Buchten läuft man durch Wälder und kann den Vögeln beim singen zu hören.

Strandbucht Jervis Bay Australien

Wir laufen einige Zeit über den Küstenweg und genießen die Aussicht auf die Buchten und übers Meer. Gefühlt raschelt es an jeder zweiten Ecke und wir finden neben einigen Geckos auch ein Schnabeligel, dass sich ziemlich gut getarnt in einem Busch versteckt. Wir warten ein bisschen und verhalten uns ganz ruhig in der Hoffnung, dass es vielleicht doch aus seinem Versteckt hervor kommt. Leider hat es aber keine Lust sich nochmal zu zeigen und so laufen wir nach etwa fünfzehn Minuten weiter. Wieder bei Kenobi angekommen, fahren wir zum Hyams Beach. Der Strand ist dafür bekannt, dass er unglaublich weißen Sand hat und mit dem türkis blauen Meerwasser ein Karibikfeeling erweckt. Der Strand sieht wirklich richtig cool aus und wir beschließen unsere Drohne Garry nach einiger Zeit mal wieder fliegen zu lassen und bekommen eine unglaublich tolle Aussicht aus der Luft geboten.

Hyams Beach Australien
Hyams Beach Australien

Da es uns hier so gut gefällt und es am Strand auch relativ leer ist holen wir kurzerhand unsere Campingstühle aus dem Camper, kochen Kaffee und machen es uns mit Blick über die Bucht gemütlich. Wir verlieren komplett das Zeitgefühl und bleiben den ganzen Nachmittag am Strand, entspannen in der Sonne und beobachten ein paar Verrückte die sich in das gerade mal ca.16 Grad warme Wasser stürzen. Irgendwann müssen wir dann leider doch zusammen packen und wir fahren weiter Richtung Süden. Etwa anderthalb Stunden später erreichen wir die Restarea, die wir uns für die kommende Nacht raus gesucht haben. Gefühlt befinden wir uns im wahrsten Sinne des Wortes irgendwo im Nirgendwo und freuen uns schon auf den Sternenhimmel, den wir wenn es richtig dunkel ist sicher sehen werden. Nachdem die Sonne untergegangen ist wird es ziemlich kalt und da es auf der Restarea keine Beleuchtung gibt, ziehen wir uns in den Camper zurück. Als wir dann etwa eine Stunde später die Campertür öffnen, können wir unseren Augen kaum glauben. Der Sternenhimmel ist sogar noch spektakulärer als der Sternenhimmel am Tekaposee in Neuseeland vor einigen Wochen.

Sternenhimmel Australien

Wie bereits am heutigen Nachmittag, verlieren wir komplett das Zeitgefühl und stehen obwohl es ziemlich frisch ist über eine halbe Stunde draußen und schauen uns die Sterne an. Anschließend besprechen wir noch die Planung für den nächsten Tag und gehen recht früh schlafen.

25.09.2019 Kängurus hautnah (Tag 178)

Wir werden heute morgen durch den ziemlich lauten Straßenverkehr bereits gegen halb sieben wach. Da es einfach nicht wirklich gemütlich und viel zu laut ist, beschließen wir erst mal los zu fahren und später zu frühstücken. Heute geht es zum Pebbly Beach, bei dem man mit etwas Glück Kängurus sehen kann. Dummerweise führt uns unsere Navigationsapp mapsme das letzte Stück zum Parkplatz des Strandes über die einzige unbefestigte Straße die von der Hauptstraße zum Strand führt. Die Fahrt dauert zwar etwas länger, aber wir kommen unbeschadet an. Auf dem Parkplatz für Tagesbesucher steht bisher kein Auto und wir haben sogar das Gefühl hier gerade komplett die Einzigen zu sein. Wir wollen uns erst einmal einen Überblick über die Bucht verschaffen und laufen los. Wirklich weit kommen wir gar nicht bis wir tatsächlich die ersten Kängurus entdeckten. Wir grinsen beide über beide Ohren und freuen uns unglaublich da wir immer mehr entdecken. Einige von ihnen entspannen in der Sonne und Andere suchen nach Nahrung. Wir nähren und langsam und stellen ziemlich schnell fest, dass die Tiere nicht wirklich scheu sind, da wohl ziemlich häufig Menschen hierher kommen.

Pebbly Beach Kängurus Australien
Pebbly Beach Kängurus Australien

Bei einigen Weibchen ist der Bauch ziemlich groß und wir sind uns sicher, dass sich im Beutel ein Jungtier befindet. Wir verweilen eine Ganze Zeit und machen gefühlt ein Foto nach dem Anderen während wir die Tiere beobachten. Nach einer Weile laufen wir dann zum Strand und können gar nicht glauben, dass auf den Wiesen am Strand weitere Kängurus liegen und durch die Gegend hüpfen. Wir sind im diesem Augenblick total geflasht und freuen uns wie kleine Kinder.

Pebbly Beach Kängurus Australien
Pebbly Beach Australien

Wir entdeckten in Strandnähe eine Bank und beschließen, dass es keinen besseren Frühstücksspot für heute Morgen geben kann. Mit super tollem Ausblick auf einige Kängurus und die Bucht, lassen wir es uns schmecken. Als wir die Sachen zurück zum Camper bringen, sitzen auf einmal einige Papageien neben dem Camper, suchen nach Nahrung und sind super neugierig. Sie fliegen immer wieder zwischen den kleinen Büschen und dem Dach von unserem Camper hin und her und auf einmal landet einer sogar auf Adrianos Schulter.

Papagei Pebbly Beach Australien
Papagei Pebbly Beach Australien
Papagei Pebbly Beach Australien
Papagei Pebbly Beach Australien

Mittlerweile sind sogar bei der Kamera und der GoPro die Akkus durch das ganze Bilder machen und Videos drehen leer. Mit neuem Akku bewaffnet laufen wir noch einmal zum Strand und sehen nicht weit entfernt weitere Kängurus. Was für ein unglaublich toller Tag den man eigentlich gar nicht in Worte fassen kann. Wir beobachten die Kängurus und entdeckten ziemlich schnell ein großes Männchen. Das dürfte dann wohl der Chef hier sein denken wir uns :).

Pebbly Beach Kängurus Australien
Pebbly Beach Kängurus Australien
Pebbly Beach Kängurus Australien
Pebbly Beach Kängurus Australien

Nach fast fünf Stunden müssen wir uns dann aber auf den Weg machen. Immer noch total geflasht fahren wir zum Maloneys Strand. Wir können es gar nicht glauben, dass es hier auch einige Kängurugruppen gibt. Wir bauen unsere Campingstühle auf um Kaffee zu trinken und auf einmal taucht ein Hund samt Stöckchen im Maul aus dem nichts auf und will spielen. Wir fragen uns natürlich zum wem er gehört, aber irgendwie erweckt keiner den Eindruck, dass er das Herrchen ist.

Ein mal Mal den Stock werfen können wir ja, denken wir uns. Nach gefühlt zwanzig Mal werfen hat Adriano aber dann auch keine Lust mehr. Der Hund ist aber irgendwie nicht kaputt zu bekommen und strotzt immer noch vor Energie. Da wir gleich aber noch eine gute Strecke vor uns haben trinken wir Kaffee und machen uns kurz danach auf den Weg. Irgendwann verschwindet der Hund wieder Richtung Strand. Eine Frau erzählt uns, dass der Hund hier wohnt und immer jemanden zum spielen sucht. Die nächsten drei Stunden geht es durch teilweise recht grüne und im nächsten Moment wieder vertrocknete Landschaft.

Hund Maloneys Strand Australien

Wir legen noch eine kurze Pause an einem Küstenaussichtspunkt in der Stadt Eden ein und erreichen mit den letzten Sonnenstrahlen die Restarea für die kommende Nacht. Dort angekommen essen wir zu Abend, machen uns etwas frisch und setzen uns in den Camper, da es draußen mittlerweile ziemlich kühl geworden ist. Wir schreiben den heutigen Blog und besprechen, was wir am nächsten Tag machen möchten. Anschließend gehen wir gegen 22 Uhr schlafen.

26.09.2019 Immer an der Küste entlang (Tag 179)

Wir stehen heute gegen acht Uhr auf und frühstücken bei strahlendem Sonnenschein bevor wir in das kleine verschlafene Städtchen Mallacoota fahren. Wirklich viel los ist in der Stadt nicht, aber man hat einen schönen Blick über die Bucht und auf das Meer.

Mallacoota Australien
Mallacoota Australien

Wir fahren wieder bis zum Princess Highway zurück und weiter nach Süden. Im Verlauf der Strecke fahren wir immer wieder durch kleine Städte und vorbei an Weiden auf denen Kühe und Schafe grasen. Eine kleine Pause legen wir in Westcape an der Küste ein, klettern über die Steine an der Küste, laufen ein wenig über den Strand und lassen Garry fliegen.

Westcape Australien
Westcape Australien

Von Westcape geht es weiter in die Stadt Lake Entrance und zum gleichnamigen See wo wir ein gemütliches Plätzchen direkt am Wasser finden und dort Kaffee trinken, da die Küstenlandschaft mit dem Strand, dann dem Wasser des See und ringsum mit dem grünen Wald wirklich toll aussieht.

Lake Entrance Australien

Da wir noch eine gute Strecke bis zu unserem heutigen Ziel vor uns haben, geht es frühzeitig weiter. Auf der Fahrt zum McLoughlins Strand finden wir in einer Stadt noch kostenlose warme Duschen. Die wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Die letzten zwei Stunden Fahrt, gehen zum Glück ganz gut um und mit den letzten Sonnenstrahlen erreichen wir den Parkplatz, wo wir die heutige Nacht verbringen. Im Laufe des Abend kommt noch jemand zum Angeln vorbei, sonst sind wir aber alleine. Wir essen lecker zu Abend und sehen dann zu, dass wir schnell in dem Camper kommen, da wir gefühlt von tausenden Mücken angegriffen werden. Wir besprechen noch ein bisschen die Planung für den nächsten Tag und gehen da wir beide müde sind ziemlich schnell schlafen.

27.09.2019 Ein Sturm zieht auf (Tag 180)​

Eigentlich hatten wir für heute geplant in den Wilsons Promotory Nationalpark zu fahren, aber leider macht uns die Wettervorhersage für den Tag einen Strich durch die Rechnung. Es soll den ganzen Nachmittag regnen. Das bietet sich dann wohl eher als ein Notebook Tag in der Bücherei an, denken wir uns. Glücklicherweise finden wir eine Bücherei in der Stadt Foster die nicht weit entfernt ist.

Wir packen nach den Frühstück zusammen und fahren zuerst nach Port Albert und laufen ein bisschen an der Küste, da es am Vormittag noch trocken ist spazieren. Wieder am Camper angekommen geht es weiter nach Foster. Die Stadt ist ziemlich klein und wir finden schnell die Bücherei. Leider hängt dort ein Schild an der Tür, dass die Bücherei derzeit auf Grund von Personalmangel geschlossen ist und man nur mit einer elektronischen Karte hinein kommt. Eine wirkliche Alternative haben wir leider nicht da es im Umkreis nur kleine Städte und keine andere Bücherei gibt.

Wir entscheiden spontan, einen Kaffee trinken zu gehen und laden dort unser Notebook. Anschließend fahren wir kurz zum Wasser und sehen vom Meer bereits die Unwetterfront aufziehen. Trotzdem kochen wir Kaffee und setzen uns in unsere Campingstühle. Der Wind frischt immer mehr auf und kurz danach fängt es dann auch an zu regnen. Wir trinken den Kaffee im Auto aus und fahren los. Der Regen und Sturm wird immer schlimmer und es wird auch immer dunkler. Nach kurzer Fahrt erreichen wir den Campingplatz für die kommende Nacht. Da es im weiteren Verlauf immer nur für kurze Zeit aufhört zu regnen, arbeiten wir am Nachmittag etwas am Notebook und verbringen den restlichen Tag komplett im Camper.

28.09.2019 Viele tolle Tiere hautnah (Tag 181)​​

Für heute ist das Wetter zum Glück besser angesagt. Zwar soll es größtenteils stark bewölkt, aber immerhin durchgehend trocken sein. Wir frühstücken und fahren danach direkt zum Wilsons Promotory Park. Der Eintritt ist kostenlos und am Parkeingang bekommt man eine Karte mit allen Straßen und Wanderwegen. Zuerst fahren wir zum Cotters Beach. Auf dem Weg zum Parkplatz sehen wir am Straßenrand das erste Känguru sitzen und kurz danach stehen da auf einmal zwei Emus. Leider verschwunden die Emus relativ schnell wieder zwischen den Sträuchern.

Känguru Wilsons Promotory Park Australien
Wilsons Promotory Park Australien

Das letzte Stück bis zum Strand müssen wir laufen und immer wieder tauchen auf der Wiese Känguruköpfe auf, die uns beobachten. Wir sie natürlich auch 🙂 Der Strand selbst ist aber ziemlich unspektakulär und so halten wir uns dort auch nicht lange auf. Wieder bei Kenobi angekommen, geht es weiter zum Wildlifewalk. Wir sehen immer wieder Kängurus über die Wiese springen und hinter Büschen auftauchen. Einige von ihnen sind sogar mit Halsbändern oder Clips im Ohr markiert und werden sicherlich immer mal wieder von Rangern überprüft bzw. es wird geschaut ob es ihnen gut geht.

Känguru Wilsons Promotory Park Australien
Känguru Wilsons Promotory Park Australien

Zusätzlich sehen wir noch einmal Emus und viele verschiedene Kakadus die auf der Wiese nach Nahrung suchen. Was für ein cooler Trek denken wir uns. Mit so vielen Tieren haben wir überhaupt nicht gerechnet.

Emo Wilsons Promotory Park Australien
Kakadu Wilsons Promotory Park Australien

Auf einmal tauchen über unseren Köpfen zwei Vögel auf, die sich im Sturzflug auf uns zu bewegen. Wir scheinen uns ihrem Nest unbewusst etwas zu doll genährt zu haben und laufen schnell weiter. Glücklicherweise lassen die beiden Vögel auch schnell wieder von uns ab. Überglücklich, dass wir bereits so viel Glück heute hatten, gehen wir zurück zum Camper. Auf einmal entdeckt Adriano in der Nähe der Büsche etwas was zwar Fell hat, aber kein Känguru oder ähnliches zu sein scheint. Langsam und leise nähren wir uns uns grinsen uns an als wir sehen, dass es ein Wombat ist. Endlich sehen wir auch mal einen lebendigen (meistens sehen wir diese nämlich nur Tod am Straßenrand), der eifrig den Boden nach Nahrung durchwühlt.

Wombat Wilsons Promotory Park Australien

Wieder bei Kenobi angekommen, fahren wir noch etwas weiter in den Park hinein. Die Landschaft hier ist wirklich schön und wir genießen jede Minute. Beim Tidal River drehen wir um und beschließen nach Phillip Island zu fahren. Die Fahrt zur Insel, die über eine Brücke vom Festland zu erreichen ist, dauert ungefähr zwei Stunden. Seit ein paar Tagen ist die Natur um einiges grüner als im Bereich zwischen Brisbane und Sydney und erinnert uns immer mal wieder an die grünen Wiesen Neuseelands. Wir erreichen die Insel und entdecken auf einmal am Straßenrand einen kleinen dunklen Fleck. Schnell parken wir den Camper und laufen zurück und freuen uns, dass wir ein Schnabeligel gefunden haben. Der kleine sieht wirklich super niedlich aus, ist aber ziemlich ängstlich. Trotzdem können wir ein paar Fotos machen.

Wilsons Promotory Park Australien
Schnabeltier Wilsons Promotory Park Australien

Da es aktuell ziemlich bewölkt ist und sich der Küstenweg, den wir gefunden haben nicht so richtig lohnt, fahren wir weiter Richtung Osten der Insel. Wir finden einen gemütlichen Spot für eine Kaffeepause. Gerade als wir alles aufbauen, reißt die Wolkendecke über uns auf und wir können den Kaffee bei warmen Sonnenstrahlen und blauem Himmel genießen.

Phillip Island Australien

Kurze Zeit später geht es weiter zum Phillip Island Nature Park. Auf dem Weg kommen wir an der Moto GP Motorradstrecke vorbei, auf der jedes Jahr das australische Rennen stattfindet. Im Nature Park ist, da heute Samstag ist ganz gut was los. Zum Glück bekommen wir einen Parkplatz. Wir laufen den Küstenweg entlang, kommen vorbei an vielen kleinen Pinguinnestern die extra durch die Ranger des Parks aus Holz gebaut wurden und können auf die kleine Insel Nobbies schauen.

Nobbies Phillip Island Australien
Pinguinstrand Phillip Island Australien

Am Abend kommen zu einem nicht weit entfernten Strand Pinguine, die den Tag über im Meer auf der Jagt waren wieder zu ihren Nestern zurück und es findet eine Art Pinguinwanderung statt. Erschreckenderweise soll das Ticket um die Tiere aus der Nähe zu sehen aber über 30,00 EUR pro Person kosten. Das ist aber etwas viel denken wir uns und überlegen lieber zu einer Straße zu fahren, die neben dem Strand verläuft in der Hoffnung, dass man vielleicht auch von dort etwas sieht. Wir finden eine tolle Stelle von der man über den Strand und zu den Tribünen für die man die Tickets kaufen muss sehen kann. Kurz nach Sonnenuntergang kommt aber ein Ranger vorbei und bittet uns und einige weitere Autos, die die gleiche Idee wie wir hatten weiter zu fahren. Da es in Melbourne aber auch einen Spot zum Pinguine gucken gibt, der sogar kostenlos ist, finden wir es nicht ganz so schlimm, dass wir weiter fahren müssen. Da es bereits dunkel geworden ist, fahren wir vorsichtig zum nicht weit entfernten Campingplatz, essen zu Abend und lassen den Tag an dem wir so viele tolle Tiere in freier Wildbahn gesehen haben reveau passieren.

29.09.2019 Wir erreichen die zweitgrößte Stadt Australiens (Tag 182)​​​

Als wir heute Morgen aufwachen, können wir bereits einige blaue Lücken in der Wolkendecke über uns entdecken. Wir frühstücken und beschließen noch einmal nach Phillip Island zu fahren um den Küstenweg im Süden der Insel zu laufen. Die Fahrt zum Parkplatz dauert keine zwanzig Minuten und wir suchen noch einmal eifrig den Straßenrand nach einem Schnabeltier ab. Leider finden wir am heutigen Morgen aber keines. Gerade als wir Kenobi parken, wird es richtig sonnig. Der erste Teil des Weges führt über den Strand und dann über die Steilküste. Man hat eine schöne Aussicht über die Bucht und kann sogar einige Teile der Motorradrennstrecke in der Ferne erkennen. Wir laufen bis zu einem Aussichtspunkt und machen uns dann wieder auf den Rückweg.

Phillip Island Australien
Phillip Island Australien

Wenige Minuten bevor wir wieder am Parkplatz sind, zieht eine dunkle Front auf uns zu, es wird immer dunkler und fängt kurz danach an zu regnen. Da haben wir wohl eben die perfekte Zeit abgepasst, denken wir uns und machen uns auf den Weg nach Melbourne. Da der Nachmittag vom Wetter nicht so super werden soll, fahren wir in eine Bücherei um den Blog auf den neusten Stand zu bringen. Wir haben beschlossen uns Melbourne erst am Ende unseres Roadtrips anzusehen, da wir von Melbourne auf die Cook Inseln fliegen. Somit fahren wir heute am frühen Abend nur durch die Stadt durch. Unser heutiges Ziel ist ein Campingplatz in der Stadt Geelong etwa anderthalb Stunden von Melbourne entfernt. Wir kommen in der Dämmerung an und nutzen die Zeit nach dem Abendessen um ein paar Bilder auszusortieren, da wir heute endlich mal wieder unser Notebook laden konnten.

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