Unterkunft

In Hua Shan gibt es viele, günstiger Unterkünfte. Auch vor Ort werdet ihr gerade in der Nebensaison des öfteren gefragt, ob Ihr noch ein Zimmer braucht. Daher ist in der Nebensaison das Vorbuchen einer Unterkunft nicht unbedingt nötig und Ihr könnt euch vor Ort angucken, ob euch das Zimmer gefällt.

Wir haben hier gewohnt: Huashan International Youth Hostel.

Das Hotel ist sehr gut gelegen, direkt am Eingang des Trekkingweges zur Bergspitze. Von dort aus fährt auch ein kostenloser Shuttle zum Haupteingang des Parks, wo sich auch die Seilbahn befindet. Empfehlen können wir diese Unterkunft allerdings nicht. Das Personal ist zwar sehr freundlich, allerdings lässt die Hygiene der Zimmer sehr zu wünschen übrig und es gibt kein heißes Wasser.

Fortbewegung

Von A nach B kommt Ihr entweder mit Bussen oder mit Taxen. Wir mussten allerdings keines davon nutzen, da uns der Besitzer unserer Unterkunft netterweise vom Bahnhof abgeholt und auch wieder hingebracht hat. Es gibt einen kostenlosen Shuttle, der von der Nähe unserer Unterkunft zum Parkeingang gependelt ist.

Hua Shans Sehenswürdigkeit

Die Stadt Hua Shan ist vor allem durch den gleichnamigen Berg, den Mount Huashan bekannt. Der Mount Hua Shan ist mit einer Höhe von 2200 Metern der höchste der fünf heiligen Berge in China. Er besitzt mehrere Berggipfel, die durch Pfade miteinander verbunden sind. Auf dem Berg gibt es mehrere Klöster, Pagoden, Brücken, Tore und Tempel. Er zählt zu den gefährlichsten Bergen der Welt, nicht aber weil die Wanderwege an sich so gefährlich sind, sondern weil es dort die gefürchtete Plank Road gibt. Bei der Plank Road klettert man nur durch ein Brustgeschirr gesichert über dünne Holzbretter, die grade mal halb so breit wie ein Fuß sind und Einbuchtungen in der Steinwand (die als Treppen dienen) an der Bergwand entlang, unter sich nichts als der Abgrund und den knapp 2000 Meter entfernten Boden.

Der Mount Huashan

Ihr kommt zum Mount Huashan auf verschiedene Wege. Zum Einen könnt Ihr auf den Berg Wandern, zum Anderen füren auch zwei Seilbahnen zum Gipfel.

Eintritt:

Parkeintritt:

März-November: ca. 21€

Dezember-Februar: ca. 13€

Busticket pro Strecke (um vom Eingang zur Seilbahn zu gelangen): 2,60€

Seilbahn: je nachdem, ob Ihr vom West- oder Nordeingang mit der Seilbahn fahren möchtet .

North Peak:

  • März-November: 36,00€ hin und zurück oder 18,00€ für eine Strecke
  • Dezember-Februar: 31,00€ hin und zurück oder 15,50€ für eine Strecke


West Peak:

  • März-November: 19,00€ hin und zurück oder 10,30€ für eine Strecken
  • Dezember-Februar: 10,30€ hin und zurück oder 5,80€ für eine Strecken


Öffnungszeiten der Seilbahn: 8-18:00 Uhr

Öffnungszeiten: Der Berg ist 24 Stunden lang geöffnet. Falls Ihr vorhabt den Berg zu Fuß zu besteigen seit Ihr zeitlich nicht eingeschränkt.

Wege auf dem Berg:

Es gibt mehrere Wege auf dem Berg, die die verschiedenen Gipfel miteinander verbinden. Wir sind vom Nordgipfel zum Westgipfel, dann zum Südgipfel, von dort zum Ostgipfel und über den Mittelgipfel zurück zum Nordgipfel gelaufen. Wir haben die Strecke mit ausreichend Pausen und im normalen Tempo an einem Tag geschafft. Wir hatten allerdings das Glück, dass es verhältnismäßig leer war, wir am Morgen gar nicht für die Seilbahn anstehen mussten und am Abend nur ca. 45 Minuten.

Tipps:

Seid am besten schon ein paar Minuten bevor die Kassen öffnen am Eingang. So ist die Chance am höchsten, dass Ihr bei der Seilbahn nicht allzu lange anstehen müsst. Wir haben gelesen, dass Wartezeiten von zwei Stunden und mehr keine Seltenheit sind. Nehmt euch ausreichend zu Trinken und Essen mit. Falls Ihr schnell Probleme mit den Knien bekommt raten wir zu Kniebandagen um diese zu stabilisieren.

Auf dem Berg bestehen die Wege fast ausschließlich aus Treppen. Aufgrund dessen raten wir dringend, festes Schuhwerk mit gutem Profil zu tragen. Auch ist es grade Morgens noch ziemlich kalt auf dem Berg, daher zieht euch am Besten im Zwiebelsystem an. Falls ihr schnell schwitzt ist ein Wechselshirt ganz praktisch. So braucht Ihr nicht den ganzen Tag in den feuchten Klamotten rumlaufen. Nehmt euch ausreichend Sonnencreme mit und vergesst die Sonnenbrille und den Sonnenschutz für den Kopf nicht.

Hua Shan, heiliger Berg, China

Wir haben von unserer Unterkunft dünne Baumwollhandschuhe für die rostigen Ketten bekommen. Da die Treppen zum Teil sehr steil sind und Ihr euch mit Hilfe der Ketten hochziehen müsst können fanden wir diese super praktisch.

Menü schließen