Die Agentur

Wir haben über die Agentur Unique Adventures gebucht und können diese nur weiter empfehlen! Der Kontakt sowohl schriftlich, also auch persönlich ist super. Die Guides und Porter sind gut ausgestattet und sehr nett. Preis/Leistung ist wirklich sehr gut. Khum, der Chef der Agentur war immer erreichbar. Als wir wieder zurück in Kathmandu waren hat er uns sogar zum Essen eingeladen 🙂

Die Dauer des Trecks

Es gibt verschiedene Routen und Trecks ( zum Beispiel den Treck über drei Pässe oder inklusive Gokyo) und somit auch verschieden lange Routen. Die Länge des normalen Trecks zum Base Camp dauert in der Regel 12 Tage. Wir haben einen 12 Tages Treck mit zwei Akklimatisierungstagen gebucht.

Falls Ihr besondere Wünsche bezüglich der Dauer des Trecks habt, sind diese in der Regel möglich. Wir haben einen privaten Treck gebucht und mussten dafür keinen Aufpreis zahlen. Es lohnt sich also nachzufragen, ob Ihr eine private Tour buchen könnt, da Ihr euch dann voll und ganz auf euer Tempo konzentrieren könnt.

Tipps

Ihr braucht kein Athlet sein, um zum Everest Basecamp zu wandern. Ihr müsst aber zumindest köperlich fit sein und keine Probleme damit haben 6-8 Stunden am Tag zu laufen.

Auch solltet Ihr trittfest sein, da die Wege sehr uneben und nicht befestigt sind. Nehmt euch am Besten Wasseraufbereitungstabletten oder einen Wasserfilter mit, damit ihr während des Trecks so wenig wie möglich Wasser kaufen müsst ( in manchen Orten gibt es kein fließend Wasser, da ist man dann leider gezwungen, sich welches zu kaufen), um so wenig Müll wie möglich zu produzieren.

Nehmt Euch sowohl dickere, als auch dünnere Kleidung mit. Ihr findet unsere Packliste für den Trek weiter unten 🙂

Ihr bekommt von der Agentur einen Daunenschlafsack und eine Daunenjacke gestellt

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Nepal Everest Base Camp Trek

Unsere Packliste für den Treck

Kleidung

  • 4 T-Shirts, 2 langarm Merinoshirts
  • 2 lange Merinounterhosen, 2 lange Trekkinghosen (eine dünne, eine dicke)
  • 4 Paar Merinotreckkingsocken
  • 6 Unterhosen, 2 BH´s
  • Regenjacke, 1 Fließjacke
  • Mütze, Schal
    dünne und dicke Handschuhe
  • Loop Schal ( wir haben ihn IMMER getragen, um unseren Hals /Nacken vor dem Wind zu schützen. Er war wirklich Gold wert!)
  • Sonnenbrille, Cappie
  • Treckingschuhe, Flip Flops, Sneaker
  • 3 in 1 Jacke (Fließjacke, Wind- und Regenjacke in einem )
  • Daunenjacke (von der Agentur gestellt)
  • Daunenschlafsack (von der Agentur gestellt)
  • Seidenschlafsack (die Betten werden nicht frisch bezogen)

Kosmetik

  • Sonnencreme 50er
  • Zahnbürste + Zahnpasta
  • Feuchttücher (als Duschersatz)
  • Apres Lotion
  • Seife
  • Deo
  • Labello, Bepanthen (eure Lippen werden durch die kalte Luft irgendwann kaputt gehen)
  • Händedesinfektionsmittel

Medikamente

Als Krankenschwester kann man eigentlich nie genug mit haben 😀 . Auf folgendes wollte ich aber nicht verzichten:

  • Paracetamol
  • Ibuprofen
  • Loperamid
  • Vomex
  • Nasenspray
  • Halsschmerztabletten (falls wir uns während des Trecks erkälten)
  • Diamox (gegen die Höhenkrankheit)

 

Haben wir Diamox genommen?

Wir waren uns zunächst sehr unsicher, ob wir Diamox einnehmen sollen oder nicht, da Diamox sehr viele Nebenwirkungen hat. Es kann zur Vorbeugung der Höhenkrankheit eingenommen werden. Da wir uns unsicher waren haben wir unsere Agentur gefragt, was sie davon halten und auch sie haben von der Einnahme abgeraten. Sollte man während des Trecks erste Anzeichen der Höhenkrankheit bekommen, könnten wir immer noch mit der Einnahme der Tabletten beginnen. Dies beruhigte uns und so entschieden wir uns dagegen. Wir hatten während des Trecks keine Probleme mit der Höhe gehabt.

Wir haben darauf geachtet, dass wir mindestens vier bis fünf Liter Wasser (pro Person) am Tag trinken, komplett auf Alkohol verzichtet und sind früh schlafen gegangen, damit sich der Körper erholen kann. Auch ein Mittagsschlaf haben wir des öfteren benötigt.

Wir haben immer auf unseren Körper gehört und sind in einem langsamen Tempo gelaufen (der Vorteil an einem privaten Trek) und konnten so auch lange ohne Pausen laufen.

Wir haben insbesondere je höher wir kamen immer wieder Menschen getroffen, die Höhenkrank wurden. Viele von ihnen haben sogar Diamox genommen und sind trotzdem höhenkrank geworden. Wir haben unsere Entscheidung nicht bereut und sind stolz darauf, es komplett aus eigener Kraft auf 5643 Meter Höhe geschafft haben:)

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