Da die meisten Auslandskrankenversicherungen nur bei einer Dauer von bis zu 56 Tage gültig sind brauchen wir eine sogenannte Langzeitauslandskrankenversicherung.

Es gibt viele verschiedene Anbieter, sodass wir uns erstmal in dem ganzen Dschungel an Angeboten einen Überblick verschaffen mussten.

Nach intensiver Recherche konnten wir uns auf zwei Favoriten festlegen, die für uns die besten Grundvorraussetzungen, Konditionen und Preis/Leistungsverhältnisse anbieten.

Zur Auswahl stand die Langzeitversicherung der Hanse Merkur und die der STA Travel.

Da Carina aufgrund ihres Sabbatjahres weiterhin in die Krankenkasse der Techniker einzahlt hat sie noch eine weiter Option. Sie kann noch die Langzeitauslandskrankenversicherung der Envivas wählen, die ausschließlich für Mitglieder der Techniker Krankenkasse verfügbar ist.

Für uns war es natürlich wichtig, dass die grundlegende Versorgung wie freie Arzt- und Krankenhauswahl, Übernahme der Kosten für den Transport ins Krankenhaus/ zum Arzt, Medikamenten, Verbandsmaterial und Hilfsmitteln (z.B. Krücken) bei Krankheit und Unfall gegeben ist, sowie die 24 Std. Hotline und Übernahme der Kosten für einen notwendigen Rücktransport ins Heimatland.

Des Weiteren ist man bei den genannten Versicherungen auch bei Tauchunfällen abgesichert und ein hoffentlich nicht notwendiger Aufenthalt in einer Druckkammer wird übernommen. Dies war uns natürlich auch sehr wichtig, da wir vor haben viel zu tauchen um die Unterwasserwelt kennen zu erforschen.

Absicherung bei Höhe

Da wir auf unserer Reise auch des Öfteren in höheren Gegenden aufhalten, möchten wir kein Risiko eingehen und auch gegen Höhenrettung bei UND Krankheit abgesichert sein. Die meisten Auslandskrankenversicherungen decken nur die Bergung in Höhen bei einem Unfall ab und dies auch nur mit einer, so finden wir, recht niedrigen Summe. Da wir aber auch gegen beispielsweise die Höhenkrankheit abgesichert sein möchten und dies nicht als Unfall gilt brauchen wir noch eine andere Versicherung.

Nach viel Recherche sind wir auf den Deutschen Alpine Verein gestoßen. Mitglieder bekommen dort viele Vergünstigungen. Unter Anderem deckt die Mitgliedschaft auch die Bergrettung bei Unfall und Krankheit ab. Wir haben noch einmal genau nachgefragt und auch Touren zum z.B. Mount Everest Basecamp sind, falls etwas passiert abgesichert und zwar OHNE preisliche Begrenzung !!! Falls Du also auch vorhast, dich in Höheren Gegenden (sei es Trekking oder Wintersport) aufzuhalten, ist ein Blick auf deren Homepage lohnenswert.

Für uns war es sehr wichtig, dass unsere private Haftpflichtversicherung auch im weltweiten Ausland und zeitlich unbegrenzt (nicht, wie zum Beispiel bei der Auslandskrankenversicherung nur 56 Tage) gültig ist, sodass wir im Schadensfall auch wirklich abgesichert sind. Da jeder eine private Haftpflichtversicherung besitzen sollte, sollte man entweder in den Versicherungsunterlagen nachschauen oder die Versicherung kontaktieren und nachfragen, ob diese auch im Ausland gilt.

Wir sind bei der HUK Coburg versichert und haben dort einen vollen Haftpflichtschutz für einen weltweiten Auslandsaufenthalt von bis zu drei Jahren.

Dies wurde uns freundlicherweise in einem separaten ausführlichen Brief noch einmal bestätigt.

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