20.04.2019 Zurück in die Natur (Tag 20)

Heute geht es für uns mit dem Zug von Yichang nach Wulingyuan. Wir haben uns den Wecker am Vorabend auf neun Ihr gestellt, da unser Zug erst um 13 Uhr in Yichang am Bahnhof abfährt und wir erst um 11 Uhr vom Hotel los müssen. Wir stehen auf und frühstücken. Dann packen wir unsere Rücksäcke fertig und legen uns noch für eine halbe Stunde zum entspannen ins Bett. Um 11 Uhr machen wir uns mit dem Bus auf den Weg zu Bahnhof. Dort angekommen geht es wieder ziemlich schnell durch die Fahrkarten und Sicherheitskontrolle bis zu unserem Wartebereich. Ca. 10 Minuten bevor unser Zug abfahren soll beginnt das „Boarding“. Wir haben für diese etwa sechs einhalb Stunden lange Fahrt zwei Hard-Sleeper Betten gebucht und finden Diese schnell.

schlafwagen

Eins der Betten nutzen wir dafür, um unsere Rücksäcke abzustellen. Auf dem anderen machen wir es uns mit den Kissen und den Bettdecken bequem und arbeiten am Notebook. Im Gegensatz zu unseren vorherigen Fahrten, haben wir dieses Mal einen normalen Regionalzug und keinen Hochgeschwindigkeitszug.

Ziemlich langsam und ruckelnd fahren wir aus dem Bahnhof und aus der Stadt Yichang heraus. Heute ist das Wetter ziemlich wolkig und die Landschaft, die an uns vorbei zieht sieht oftmals ziemlich trostlos und verlassen aus. Nach ca. zwei Stunden Fahrt beschließt Adriano eines der Hard-Sleeper Betten für ein kleines Nickerchen auszuprobieren. Während dieser Zeit schneidet Carina weiter Videos und die Zugfahrt geht wiedereinmal ziemlich schnell vorbei. Mit lediglich 10 Minuten Verspätung kommen wir um 18.15 Uhr am Bahnhof Zhangjiajie an, von dem wir einen Bus nach Wulingyuan nehmen wollen. Schnell machen wir uns, da der Bus jeden Tag nach Wilingyuan lediglich bis zum 18.30 Uhr fährt auf den Weg zum Busbahnhof und schaffen es gerade noch rechtzeitig am letzten Bus für diesen Tag anzukommen. Der Bus fährt ab und hält noch an ein paar Haltestellen im Stadtzentrum. Wir verlassen die Stadt Zhangjiajie und fahren über eine Bergstraße Richtung Norden nach Wulingyuan. Dort kommen wir nach ca. 45 Minuten Busfahrt an und müssen bis zu unserem Hostel nur noch ca. zehn Minuten laufen. Wir haben etwas Schwierigkeiten das Hostel zu finden, da Dieses in einer kleinen Nebenstraßen in zweiter Reihe zur Hauptstraße liegt. Eine ältere Dame kam auf uns zu und wir zeigten ihr die Adresse von unserem Hostel auf chinesisch. Sie war so freundlich und hat uns dann den Eingang zu unserer Unterkunft gezeigt.

Wir checken ein (Wulingyuantuniu Youth Hostel) und sind froh, nach dem doch recht langen Tag endlich auf dem Zimmer angekommen zu sein. Nachdem wir unsere Rucksäcken abgestellt haben, suchen wir einen Supermarkt und kaufen Proviant und etwas zum Frühstück für den nächsten Tag ein. Ziemlich erschöpft fallen wir beide nach dem Duschen ins Bett.

21.04.2019 Auf nach Pandora (Tag 21)

Für heute haben wir geplant uns im Zhangjiajie National Forest Park die Avatar Berge. Leider ist für die Tage, die wir hier sind durchgehend regnerisches, nebeliges und trübes Wetter angesagt. Trotzdem stellen wir uns den Wecker für Sechs Uhr und hoffen, dass es trocken ist.

Leider ist haben wir vergessen, das Handy zu laden und es ist in der Nacht ausgegangen. Gottseidank haben wir nur eine halbe Stunde verschlafen. Wir wachen auf und schauen aus dem Fenster. Es sieht zwar sehr grau aus und die Hügel und Berge um uns herum sind in Nebel eingehüllt, aber wir sagen uns das wir heute trotzdem auf den Berg fahren und hoffen, dass es noch ein wenig aufklart. Wir machen uns fertig und gehen runter zum Frühstück, was man uns am Vorabend empfohlen hat. Unten angekommen sind wir sehr verwundert, dass alles verschlossen und dunkel ist und nichts darauf hindeutet, dass es hier ab 6.30 Uhr Frühstück gibt. Wir entscheiden uns alle Etagen in unserem Hostel durchzulaufen, da wir davon ausgehen, dass sich der Frühstücksraum eventuell in einer andere Etage als im Erdgeschoss befindet und man uns das beim Einchecken nur vergessen hat zu sagen. Im letzten Stockwerk angekommen gucken wir uns verdutzt an, weil wir weder einen anderen Menschen noch irgendeinen Raum finden, wo es Frühstück gibt. Leicht genervt laufen wir zurück zu unserer Etage, treffen im Treppenhaus zufällig jemanden und fragen ihn, ob er irgendetwas über das Frühstück in diesen Hostel weiß. Er sagt uns, dass er gestern Frühstückskarten gekauft hat und nur weiß, dass sich das Restaurant wo man damit Frühstück bekommen soll links die Straße runter befindet. Da wir weder die Frühstückskarten haben noch wissen, wo wir hin müssen beschließen wir (mittlerweile leicht schlecht gelaunt) uns bei einem Supermarkt der schon geöffnet hat etwas zu Essen zu kaufen.

Leider haben wir durch das Ganze hin und her über eine Stunde verloren und kommen erst gegen acht Uhr zusammen mit den ganzen Reisegruppen am Eingang zum National Park an. Wir kaufen uns die Tickets für den Park (228 Yuan, ca. 30,24€ p.P.) und laufen zur Ticketkontrolle. Es ist an diesem Morgen sehr voll und die Masse an Menschen schiebt sich von der Sicherheitskontrolle zum Busshuttle. Dort angekommen sehen wir das es zwei Bereiche gibt. An einem der relativ leer ist, fahren die Busse zur Seilbahn und bei dem anderen wo bestimmt dreiviertel der Besucher hin stürmt fahren die Busse zum bekannten höchsten Fahrstuhl der Welt. Eigentlich haben wir geplant mit dem Fahrstuhl hochzufahren, dann über die Pfade zu laufen und am Nachmittag wieder mit der Seilbahn runter zu fahren. Also stellen wir uns erst einmal an der Schlange für den Fahrstuhl an. Da es aber so mega voll ist, ein regelrechter Kampf um die Shuttlebusse beginnt und wir vermuten, dass die Sicht für den Fahrstuhl durch den Nebel nicht so gut ist entscheiden wir uns nach ein paar Minuten doch um und gehen zum Bereich für die Busse zur Seilbahn. Dort kommen wir zum Glück auch einigermaßen schnell in einen Bus und erreichen nach einer ca. 20 minütigen Busfahrt die Seilbahn. Dort müssen wir extra Tickets für die Seilbahn kaufen (72 Yuan, ca. 9,55€ p.P.). Wir können direkt durch laufen, steigen in die Gondel und es geht los zum Berg.

seilbahn 1
seilbahn 2

Nach etwa zwei Minuten sind wir mit unserer Gondel bereits komplett im Nebel und den Wolken verschwunden und können überhaupt nichts außer einen weißen Wand um uns herum sehen.

Nach einer knapp zehn minütigen Fahrt kommen wir an der Bergstation an, steigen aus und laufen aus der Station raus. Draußen angekommen stellen wir fest, dass die Sicht kaum mehr als 30-40 Meter beträgt und wir hinter den Zäunen am Rand des Weges lediglich ein paar Sträucher erkennen können.

IMG-20190421-WA0001

Wir laufen zu einer kleinen Shuttlestation und erreichen nach wenigen Minuten fahrt den ersten Bereich den man besichtigen kann. Wir entscheiden erst einmal loszulaufen in der Hoffnung, dass es aufklart und wir vielleicht doch ein paar Teile des Berges sehen können.

Leider haben wir an keinem der einzelnen Aussichtspunkte Glück und können uns nur die Bilder auf den Tafeln, die die Details zu den Aussichtspunkten zeigen und erklären anschauen. Nachdem der Tag nicht wirklich gut begonnen hat, ist unsere Laune durch die schlechte Sicht auf dem Berg nicht wirklich besser geworden :(.

Wir laufen die verschiedenen Wege erst einmal weiter, aber die Sicht wird egal wie wohin wir laufen einfach nicht besser. Wir beschließen gegen 11.30 mit dem Busshuttle zu einem anderen Bereich des Parks, der viel weiter unten gelegen ist zu fahren. Leider gibt es auch hier ein Gedrängel und Gestoße von den anderen Besuchern die wie um Leben und Tod um einen Sitzplatz kämpfen. Wir müssen ordentlich aufpassen das unsere GoPro und unsere Kamera, sowie unserer Rucksack in dem sich unser Proviant befindet nicht komplett zerdrückt werden.

Dort angekommen kommt bei uns beiden das erste mal an diesem Tag ein Grinsen über die Lippen. Hier ist die Sicht viel besser und wir können die ersten Avatarberge sehen. Der Nebel, der diese nur noch leicht einhüllt verzieht sich immer und immer mehr.

IMG_5625
DCIM103GOPROGOPR4290.JPG

Wir laufen auf den Pfaden weiter und können endlich ein paar Bilder und Videos machen, sind sehr froh, dass wir nicht komplett umsonst auf den Berg gefahren sind und genießen das erste Mal die Zeit im Park. Es geht vorbei an einer natürlich Brücke, die zwei Berge miteinander verbindet wir bestaunen die vielen einzelnen riesigen Felsen vor uns.

DCIM103GOPROGOPR4320.JPG

Wir erreichen nach etwas über zwei Stunden das Ende des Pfades und beschließen mit dem Shuttlebus zum Bailong Fahrstuhl zu fahren, dem höchsten Fahrstuhl der Welt. Dort angekommen müssen wir uns auch hier erst mal ein zusätzliches Ticket kaufen (72 Yuan, ca. 9,55€ p.P.).

Wir laufen zum Eingangsbereich und sind ganz froh, dass die Schlange hier nicht so lang ist wie bei den Stationen für die Shuttlebusse. Endlich stehen wir fast ganz vorne in der Schlange zum nächsten gläsernen Fahrstuhl der gerade ankommt und wir sind gespannt darauf, wie es wohl sein wird mit drei Metern pro Sekunde den Berg herunter zu fahren. Wie auch bei den Bussen stürmen die Menschen in den Fahrstuhl und es gibt wieder eine Geschiebe und Gedränge weil sich jeder den Platz für die beste Sicht sichern möchte.

Wir haben Glück und schaffen es einigermaßen am Rand zu stehen. Die Tür vom Fahrstuhl schließt sich und es geht los. Nach gut zwei Drittel der Strecke verschwindet man auf einmal in einen Tunnel in einen Berg. Die Aussicht war davor zwar recht schön, aber wir sind uns beide einig das wir uns von dem Erlebnis mit dem Fahrstuhl ein wenig mehr erhofft hatten. Unten angekommen fängt es auf einmal an zu regnen. Wir machen schnell noch ein paar Fotos mit den Bergen und dem Fahrstuhl im Hintergrund.

Wir fahren mit dem Shuttlebus zu einem Wanderweg, wo es auch Affen geben soll- Wir haben Glück und sehen trotz des Regens noch einige Affen, die von Ast zu Ast springen und über den Weg laufen.

Da der Regen jedoch immer stärker wird beschließen wir zurück zum Busshuttle zu laufen und zum Ausgang zu fahren. Nach einer knapp dreißig minütigen Fahrt kommen wir am Ausgang an und sind das erste Mal seit drei Wochen China heil froh endlich die Massen an Menschen los zu sein. Wir bringen unseren Rucksack auf unser Zimmer und gehen in einem Restaurant etwas essen. Auf dem Rückweg laufen wir noch kurz an einem Supermarkt vorbei und kaufen uns ein Bier. Das haben wir uns nach dem doch ein wenig stressigen Tag mit den anstrengenden chinesischen Touristen wirklich verdient. Wir prüfen noch ein paar Kleinigkeiten für die kommenden Tage am PC und Skypen mit Carinas Familie, da ihr Großvater heute Geburtstag hat. HAPPY BIRTHDAY 🙂 Anschließend fallen wir völlig k.o. ins Bett.

22.04.2019 Schlechtes Wetter? (Tag 22)

Heute soll das Wetter schlecht sein, daher haben wir nichts geplant und versuchen auszuschlafen. Dies klappt nur mäßig gut, denn um halb neun sind wir schon wach. Wir haben aber noch keine Lust aufzustehen und so bleiben wir noch etwas liegen. Gut eineinhalb Stunden später stehen wir auf und machen uns auf den Weg, uns etwas zum Frühstücken zu kaufen. Anschließend machen wir den PC an und versuchen unseren Blog zu aktualisieren. Das Internet ist allerdings leider so schlecht, dass es Ewigkeiten dauert Seiten zu laden und noch länger, um Bilder oder Texte hochzuladen. Das anschließende Abspeichern klappt erst recht nicht und so geben wir nach drei Stunden auf, mit dem Ergebnis, nichts hochgeladen zu haben, da leider einfach nichts auf unsere Seite abgespeichert wird.

Wir sortieren noch ein paar Videos und Bilder aus und gehen anschließend in Richtung Xibu Street, da es heute doch nicht regnet (die Wettervorhersage hier in China hat uns des Öfteren schon hinters Licht geführt). Die Xibu Street ist eine Altstadtstraße mit vielen Bars direkt am Fluss.

Wir spazieren durch die Straßen und beobachten das „Treiben“ der Einheimischen, welches zu 95 Prozent daraus besteht, herauszufinden wie man die beste Schlafposition im Sitzen findet 😀

Nach ca. 20 Minuten kommen wir an der Xibu Street an. Wir laufen durch die Gassen und schauen uns die noch leeren Bars an. Im Dunkeln sieht es hier mit Sicherheit ziemlich cool aus wenn alles leuchtet. Wenn man sich die Größe der Bars anschaut muss es hier abends ziemlich voll sein.

Hier finden wir auch zum ersten Mal Skorpione, Maden und Co. am Spieß.

Nach ca. zwei Stunden sind wir wieder in der Nähe unseres Hostels und gehen im gleichen Restaurant wie am Vorabend essen. Adriano bestellt sich Nudeln mit Ei und Tomaten und Carina gebratenen Reis. Dazu teilen wir uns noch ein paar leckere Dim Sums (gefüllt Teigtaschen).

Nach einem kleinen Verdauungsspaziergang sind wir zurück in unserer Unterkunft. Wir kaufen uns unsere Tickets für den Ausflug am kommenden Tag, gehen auf unser Zimmer und packen unseren Rucksack für den nächsten Tag. Wir versuchen nochmal unseren Blog zu bearbeiten, was diesmal auch erfolgreich ist und gehen anschließend schlafen. Wir wollen fit für den nächsten Tag sein, denn da haben wir wieder viel geplant 🙂

23.04.2019 Auf zum Grand Canyon (Tag 23)

Heute geht es zu einem weiteren Highlight unserer Chinareise. In den letzten Wochen und Monaten haben wir uns immer wieder Videos davon angeguckt und schwitzige Hände bekommen. Heute geht es zur höchsten Glasbrücke der WELT und zu China´s Grand Canyon.

Der Wecker klingelt, wir stehen auf und machen uns fertig. Da wir heute noch in den nächsten Ort weiter reisen packen wir unsere Rucksäcke, gehen frühstücken und checken anschließend aus. Die Rucksäcke können wir gottseidank im Hostel lassen.

Wir laufen zum Bus, der uns in ca. 40 Minuten zur Glasbrücke bringt. Nach einer ziemlich holprigen Fahrt (die Stoßdämpfer sind wohl schon seid langem durch) sind wir endlich angekommen. Schnell verstecken wir noch die GoPro. Kameras und Rucksäcke sollen nämlich verboten sein und selbst bei der GoPro könnte es schwierig werden.

Wir laufen durch die Sicherheitskontrolle und holen mit unserer Ticketnummer unsere Eintrittskarten an der Kasse ab. Anschließend laufen wir zum Eingang, über den wir zur Brücke kommen. Wir erhalten noch Überzieher für unsere Schuhe um den Glasboden nicht zu zerkratzen und dann sehen wir die Brücke zum ersten Mal.

DCIM103GOPROGOPR4579.JPG

„WOW, ist das cool“, dachten wir uns beide. Adriano fängt an bis über beide Ohren zu grinsen. Carina bekommt leicht Panik in den Augen und Schweißausbrüche. „Oh Gott. Wieso mache ich das bloß?“, dachte sich Carina. Kneifen kommt aber nicht in Frage. Also ziehen wir uns unsere Überzieher an, machen noch ein paar Videos und Fotos und rauf auf die Brücke.

Adriano geht sofort aufs Glas, während Carina sich gekonnt an den Glasplatten vorbei mogelt. Da das aber nicht Sinn der Sache ist, nimmt sie all ihren Mut zusammen, greift Adrianos Hand und wagt sich langsam aufs Glas vor.

Nach kurzer Zeit hat sich auch Carina an die Situation gewöhnt und wir fangen beide an den Moment einfach nur zu genießen mit dem Wissen, dass wir grade unseren Traum leben. Genau Das hier haben wir uns vor ein paar Wochen noch im Internet angeguckt und nun sind wir selber hier. Wir machen ganz viele Fotos und Videos.

DCIM103GOPROG0134452.JPG

Irgendwann ist es 12 Uhr und die Brücke schließt. Ein paar Mitarbeiter sorgen dafür, dass die Besucher von der Brücke gehen.

Hier, am anderen Ende der Brücke fängt der Wanderweg des Grand Canyons an. Er beginnt mit der Cliff Plank Road, eine schier endlos wirkende Treppe nach unten. Den Ausblick ins Tal der Schlucht immer vor den Augen. Nach einer gefühlten Ewigkeit sind wir unten angekommen.

Der Weg ist sehr schön angelegt und wir laufen an Bächen, Flüssen und Wasserfällen entlang. Er verläuft durch eine Höhle und unter kleinen Wasserfällen hindurch.

DCIM103GOPROGOPR4611.JPG

Wir genießen die schöne Umgebung und zu unserem Glück ist es heute recht leer. Am Ende des Wanderwegs wartet noch eine kleine Flussfahrt auf uns. Als wir mit dem Boot am anderen Ende des Ufers ankommen laufen wir zum Busshuttle, welcher uns zurück nach Wulingyuan bringt.

Wir gehen zurück zum Hostel und ziehen uns kurz um, da es mittlerweile sehr warm geworden ist. Mit unseren Rucksäcken auf dem Rücken gehen wir zum Bus, der uns nach Zhangjiajie bringt. Nach ca. 30 Minuten Fahrt kommen wir dort an und laufen zum Hotel. Dieses ist gottseidank nur ca. 10 Minuten Fußweg entfernt.

Dort angekommen gehen wir auf unser Zimmer, welches sehr hell und sauber ist und packen unsere wichtigsten Sachen aus. Wir machen uns kurz etwas frisch und gehen zum Hotelbesitzer, der uns eine Karte und ein paar Infos für unseren morgigen Ausflug zum Tianmen Mountain gibt. Anschließend erkunden wir ein wenig die Umgebung und laufen zur Seilbahnstation, welche nur ca. 15 Minuten zu Fuß von unserem Hotel entfernt liegt.

Wir erkundigen uns, wann die Ticketschalter am nächsten Morgen öffnen und kaufen uns Proviant und etwas zu frühstücken im naheliegenden Supermarkt. Danach laufen wir durch eine Straße mit verschiedenen Imbissen und entscheiden uns dafür uns Nudeln braten zu lassen. Die Zutaten können wir uns frisch aussuchen und das Essen wird vor unseren Augen zubereitet. Wir sind so begeistert, dass wir entscheiden am nächsten Tag nach unserem Tag auf dem Berg dort wieder essen zu gehen. Der Imbiss liegt praktischerweise fast genau gegenüber der Seilbahnstation.

Mittlerweile ist es dunkel und wir spazieren zurück zum Hotel. Wir gehen duschen, packen den Rucksack für den nächsten Tag und gehen schlafen. Der Wecker ist für 5:15 Uhr gestellt.

Menü schließen